Verletzungspech vereitelt Starts von Sophie Grabner. Sophie Grabner hat in ihrer ersten Saison in Amerika mit Verletzungspech zu kämpfen. Die Retzerin konnte wegen einer Hüftverletzung noch nicht bei einem Lauf starten.

Von Cornelia Grotte. Erstellt am 24. Januar 2018 (02:42)
Sophie Grabner (links) ist an der McNeese State University im US-Bundesstaat Louisiana ein Teammitglied der McNeese Cowgirls.
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Weiter warten heißt es für Sophie Grabner aus Retz. Auch in der Indoorsaison muss sie in Amerika derzeit noch aussetzen. Die Weinviertlerin war ja im August für ein Studium an der McNeese State University (Louisiana) in die USA gereist. Im Team der „McNeese Cowgirls“ sollte die Retzerin bei einigen Läufen starten. Doch durch eine Verletzung an der Hüfte vor Saisonbeginn konnte Grabner noch bei keinem Wettbewerb antreten.

„Bekomme täglich Behandlungen“

„Momentan liegt der Fokus darauf, das Training langsam wieder zu steigern, um ein Comeback zu starten“, so die Läuferin im NÖN-Gespräch. „Leider kann ich deshalb läuferisch gesehen wegen der Verletzung nur sehr wenig machen.“ Die Retzerin freue sich über jeden Meter, den sie schmerzfrei laufen kann. Dafür trainiert Grabner täglich zweimal am Rad oder am Stepper und absolviert ein Krafttraining.

„Ich bekomme täglich Behandlungen, um hier schnellstmöglich endlich mein Potenzial ausschöpfen zu können. Aber das Warten nervt“, ist sie schon ungeduldig. Einen Lichtblick gibt es für die Studentin: Das zweite Semester hat bereits begonnen. „Ich freue mich besonders, dass ich dieses Semester schon einige Kurse wie Fotografie oder Medienpro duktion habe, die mich sehr interessieren“, so die angehende Journalistin.

Bis die Retzerin in den Laufsport zurückkehren kann, wird es noch etwas dauern. „Wann genau ich ins Wettkampfgeschehen einsteigen kann, lässt sich im Moment schwer vorhersagen. Ich versuche, meine ganze Energie in das Comeback zu stecken, denn wie sagt man so schön? The comeback is always stronger than the setback. Außerdem unterstütze ich meine Teamkolleginnen und -kollegen, die mittlerweile erfolgreich die Hallensaison gestartet haben“, so Grabner.

Die Unterstützung seitens der Universität und das Team sind auch eine große Motivation für die Studentin. „Es ist motivierend, täglich von einem so starken Team umgeben zu sein, da will man noch motivierter auf die Tartanbahn zurückkehren.“ In den Ferien erhielt Grabner übrigens auch Unterstützung von ihrer Familie und Freunden, die sie besuchten.