Elena Roch: Unverhofft zum Staatsmeistertitel. Die gebürtige Hollabrunnerin Elena Roch überraschte bei „Race Around Niederösterreich“.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 23. September 2020 (00:13)
Schon am Start war die Laune gut: Elena Roch überzeugte beim „RAN“ auf allen Ebenen.
Alfred Nevsimal

„Irgendwie kann ich es noch immer nicht ganz realisieren“, war Elena Roch am Sonntagabend noch immer baff. Die 27-jährige gebürtige Hollabrunnerin nahm relativ kurzfristig am „Race Around Niederösterreich“ teil, welches von Freitag bis Samstag über die Bühne ging – und auch im Bezirk Hollabrunn, genauer gesagt im Retzer Land und Pulkautal, Station machte. In dessen Rahmen wurden ebenfalls die öster reichischen Ultra-Staatsmeisterschaften ausge tragen, wo Roch nach 22:36 Stunden beste Dame wurde und sich deshalb Staatsmeisterin nennen darf.

„Das ist einfach nur richtig cool und viel besser als erwartet. Ich habe mich ja nicht wirklich auf dieses Rennen vorbereitet“, meinte Roch. Das beweist die Tatsache, dass sie sich für die Staatsmeisterschaft nur deshalb anmeldete, weil sie der Veran stalter darauf aufmerksam machte. „Ich denke, das waren die besten 40 Euro meines Lebens (lacht).“ Denn eigentlich wollte sie nur in der Karenzzeit von 30 Stunden ins Ziel kommen. Doch angefeuert von ihrem drei köpf igen Betreuerteam – und vielen Weinviertler Fans – war die ehemalige Schülerin der HLW Hollabrunn auf der ab wechslungsreichen Strecke immer topmotiviert und machte sich lange Zeit keine Gedanken über die Gesamtwertung. „Erst 150 Kilometer vor dem Ziel wurde mir gesagt, dass ich in Führung liege und noch einmal ordentlich Gas geben soll“, berichtete Roch. Gesagt, getan und im Ziel war der Jubel groß.

Roch stellt sich in den Dienst der guten Sache

Neben dem sportlichen Erfolg stellte sich Roch auch in den Dienst der guten Sache: Mit den Sponsorengeldern unterstützt sie das Projekt „Ylvie“, das den Umbau einer alten Mühle in Breitenwaida zu einem Therapiezentrum für Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma ermöglicht. Wenn auch sie helfen wollen, das Spendenkonto lautet:

-Erste Bank, „Projekt Ylvie“, Sandra Pfeifer – IBAN: AT34 2011 1839 7227 7200