Ullram bezwang den Glockner. Der Göllersdorfer Werner Ullram und Franz Patz wollen im Zweier-Team den Ultra- Bewerb des „Glocknerman 2017“ bewältigen. Das Ziel: Unter 40 Stunden im Ziel ankommen.

Von Cornelia Grotte. Erstellt am 08. Juni 2017 (02:49)
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Lieblingsdisziplin. Seit Werner Ullram vor zwei Jahren das erste Mal beimRace Around Austria gestartet ist, liegen ihm die Langdistanzen.

1.000 Kilometer, 17.000 Höhenmeter – dieser Herausforderung wollen sich Werner Ullram und Franz Patz stellen.

Die beiden Radsportler nehmen kommendes Wochenende am Glocknerman teil. „Wir haben uns seit November darauf vorbereitet. Da wir beide schon 24-Stunden-Rennen gefahren sind, können wir bereits einiges an Erfahrung mitbringen“, erklärt der Göllersdorfer Ullram. Das Training verlief so weit gut. Nur im Dezember musste Ullram für einige Wochen wegen einer Operation aussetzen. „Ich fühle mich jetzt aber wieder ganz fit“, so der Weinviertler.

Start und Ziel der Strecke ist Graz. Gefahren wird über Villach und den Großglockner bis zum Edelweißspitz. In Bruck an der Großglocknerstraße wird umgekehrt, zurück nach Graz. „Für uns liegt die Herausfor derung in der neuen Strecke. Wir kennen die Route teilweise noch überhaupt nicht. Dazu kommt, dass das Rennen zu Beginn der Saison ist“, weiß Ullram.

Unterstützt werden die beiden Radfahrer von einem dreiköpfigen Betreuerteam, bestehend aus Teamchef Reinhard Appel, Wolfgang Smida und Eberhard Kristen. „Sie sind allesamt nicht das erste Mal dabei und daher mit dem System von Langdistanzen schon bestens vertraut“, erzählt der Rad sportler aus dem Bezirk.

Der Glocknerman zählt zu einem der Highlights des Radfahrers in diesem Jahr. „Es ist zwar noch geplant, dass ich den Ötztaler Radmarathon sowie zwei an dere 24-Stunden-Rennen fahre, aber das Race Around Austria lasse ich heuer aus. Die Organisation für die Teilnahme an den anderen Rennen war zu groß“, so Ullram.

Seit seinem ersten Lang distanzrennen, dem Race Around Austria, vor zwei Jahren hat er Blut geleckt. „Mir gefällt diese Art von Rennen mehr. Bei Kurz distanzen starten alle auf einmal. Da kämpft man mehr miteinander. Bei Langdistanzen startet jeder Fahrer versetzt. Wenn man jemanden auf der Strecke überholt, tauscht man oft noch ein paar Worte aus. Da ist das Feeling einfach anders“, erklärt der Sportler. „Im Team kannst du dich ausruhen.“ Das Ziel für den Glocknerman ist klar: „Wir wollen mit einer Zeit von unter 40 Stunden im Ziel ankommen.“