Retz nun mit schwerer Aufgabe. Die angeschlagenen Retzer müssen zum Tabellenzweiten Kottingbrunn und hoffen auf eine Überraschung.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 16. September 2014 (09:16)
Die Offensiv-Abteilung der Retzer rund um Robert Pacinda (rechts) hatte zuletzt keinen guten Stand und traf trotz vieler Großchancen in den vergangenen zwei Runden lediglich einmal ins Tor.
NOEN, Reinhard Gerstorfer

KOTTINGBRUNN - RETZ, FREITAG, 19.30 UHR. Nach den zwei Abfuhren gegen Leobendorf (0:4) und Langenrohr (1:4, siehe auch unsere NÖN-Fotogalerie unten) sowie der witterungsbedingten Absage gegen Spratzern müssen die Retzer am Freitag beim Vorjahresdritten und aktuellen Tabellenzweiten Kottingbrunn ran.

Laschet verlangt: „Wir müssen konsequent sein“

Dass das alles andere als leicht wird, ist für Spielertrainer Sascha Laschet klar: „Ein absolutes Top-Team, wo wir uns steigern müssen.“ Aussetzer sollten so weit wie möglich vermieden werden, meint Laschet: „Wir müssen konsequent sein. Manches Mal ist der Ball auf die Tribüne die beste Lösung. Besser, als wenn ich schön von hinten rausspielen möchte.“
An der Aufstellung will er nicht groß herumbasteln, aber: „Wir haben einen 20-Mann-Kader. Nach den Trainingsleistungen wird aufgestellt.“



Sektionsleiter Werner Mischling glaubt, dass sein Team bald aus dem Tief finden wird: „Das ist die Mannschaft, mit der wir vor drei Jahren Landesliga-Meister wurden, an einigen Positionen sogar verstärkt. Die kann das Fußballspielen nicht verlernt haben.“

„Müssen nur einige unserer Großchancen reinhauen“

Mischling drängt auf die Zeit: „Wir müssen schleunigst die Kurve kriegen, dann bin ich überzeugt davon, dass wir vorne mitmischen können. Wir gehören zu den sechs, sieben besten Teams.“

Die Kottingbrunner sah er bei deren 4:1-Sieg in Mannsdorf in der ersten Runde: „In der Offensive sind sie extrem stark.“ Das Gegenrezept glaubt er zu kennen: „Hauen wir nur einige unserer Großchancen rein, sieht‘s sicher schon gut aus.“

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