Hable war wieder nicht zu schlagen. Jürgen Hable war auch beim 16. Leitzersdorfer Waschberglauf nicht zu schlagen. Sein Bruder wurde starker Zweiter.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 09. Mai 2018 (02:08)
Eine Klasse für sich. Jürgen Hable gewann zum wiederholten Malam Waschberg.
Robert Simperler

Strahlender Sonnenschein, Top-Leistungen und dazu ein neuer Starterrekord – der 16. Leitzersdorfer Waschberglauf am vergangenen Samstag war ein richtiges Lauffest im Bezirk. Ein Mann drückte diesem Event wieder seinen Stempel auf: Jürgen Hable.

Der Seriensieger und Titelverteidiger des Schmidataler Laufcups holte sich nur fünf Tage nach seinem Sieg beim Ersten-Mai-Lauf in Sierndorf den nächsten Tagessieg. Dabei hatte er bergab einen leichten Krampf, weshalb er nicht an seine Waschberg-Siegerzeit vor zwei Jahren herangekommen ist.

Für den Sieg hat’s trotzdem überlegen gereicht. „Ich habe mich von Beginn an abgesetzt und das flache Stück genützt, um mir einen Vorsprung zu erarbeiten, weil ich weiß, dass ich nicht der beste Bergläufer bin“, analysierte Hable. „Das Wetter war ideal, es war nicht zu heiß. Mit der Zeit bin ich zufrieden und mit der tollen Organisation in Leitzersdorf ebenso.“

Für den Top-Athlet des LC Werbeprofi gab es noch einen weiteren Grund, sich zu freuen, denn auf Rang zwei landete sein Bruder Daniel. „Es war eine Überraschung, dass er Zweiter geworden ist und wir als Brüderpaar gewinnen konnten. So kann es weitergehen, das macht gleich doppelt Spaß.“ Matthias Raeke aus Stockerau komplettierte das Podium. Bei den Damen war Manuela Siederer vom SV Stetteldorf eine Klasse für sich, sie gewann ähnlich überlegen wie Hable vor Regina Stangl und Marie Flandorfer.

Der sportlichsten Herausforderung stellte sich aber Vorjahressieger Andi Perstinger. Er nahm nämlich ein ganz besonderes Projekt in Angriff: Zunächst bestritt er den fünf Kilometer langen Familienlauf, ehe er volley den „Zehner“ als Gesamtvierter durchlief. Sein großes Ziel war es, unter einer Stunde zu bleiben. Das gelang ihm mit 1:07 Stunden zwar nicht, dennoch war er mit seiner Leistung zufrieden.