TOP-THEMA. AUTOCROSS / Gründungsmitglied und langjähriger Obmann des WRT Hollabrunn Helmut Surböck wird erneut Vereinsvorstand.

Erstellt am 27. März 2012 (08:33)

VON RAINER ROCKENBAUER

Nach dem Ende der Ära Häusler im WRT Hollabrunn, welche immerhin von 1996 bis 2012 dauerte, übernimmt Helmut Surböck das Vereinsruder.

Surböck ist allerdings keineswegs ein unbeschriebenes Blatt im Verein. Als Gründungsmitglied des WRT Hollabrunn, welcher 1974 noch als Motorsportsektion des MSC Waldviertel gegründet wurde, sowie des ÖMSV (Österreichischer Motorsportverband) trägt er einen wesentlichen Anteil am österreichischen Motorsport.

Die Leidenschaft für den Motorsport wurde schon früh durch Motorradzeitschriften seines Vaters entfacht, welche wöchentlich ins Hause Surböck flatterten. Zwar war er selbst nie Rennfahrer, aber die Leidenschaft ließ er sich nie nehmen. Nun begann er die dritte Amtszeit. Was seine Ziele angeht, zeigt er sich bescheiden: „Ich möchte einfach wieder up-to-date sein und den WRT erfolgreich leiten.“

„WRT und ÖMSV sind  sicher nicht gefährdet“

 

Trotz seiner jahrelangen Abwesenheit entging Surböck nicht, dass in letzter Zeit immer mehr Athleten weg vom ÖMSV und mit Ex-Staatsmeister Klaus Trondl auch vom WRT wechselten. Er glaubt aber, dass es sich dabei um „normale Fluktuationen“ handelt. „Der WRT und der ÖMSV sind nicht in Gefahr.“ Immerhin sei der ÖMSV laut Neo-Obmann der „einzige demokratisch gewählte Motorsportverband Österreichs.“ Dies liegt daran, dass die FIA nur den ÖAMTC als Motorsportverband Österreichs akzeptiert. Dadurch stehe man „unter dem Diktat der FIA“. Außerdem wurde die letzte ÖAMTC-Autocross-Meisterschaft vor 23 Jahren bestritten.

„Wir haben einen tollen Nachwuchs, und ich mache mir um unseren Verein überhaupt keine Sorgen“, so Surböck zur derzeitigen Situation seines „neuen, alten“ Vereins.