Totaler Umbruch und Marsch Richtung Titel. Der FK Hollabrunn verfolgt gemeinsam mit den neuen Spielern nur ein einziges Ziel: „Wir wollen Meister werden.“

Von Lukas Hintersteiner. Erstellt am 23. Juli 2014 (23:59)

Nach dem Abstieg in die 1. Klasse Nordwest warteten die FK-Fans lange auf namhafte Neuverpflichtungen. Wenige Tage vor Transferende dann das große Aufatmen: Insgesamt acht Spieler setzten ihre Unterschrift unter das Anmeldeformular, zudem rücken ebenso viele Talente aus dem Fußball-Internat in den Kader der Kampfmannschaft.

Dass es sich bei den vielen neuen Gesichtern um Verstärkungen handelt, zeigte sich zur Freude von Sektionsleiter Gerhard Köck spätestens nach den Siegen gegen Langenlois (5:4) und Ravelsbach (5:2): „Momentan macht es einfach Spaß, die Jungs beim Training und im Match zu beobachten. Wir haben mehr als 20 Kicker im Kader, dementsprechend groß ist auch der Konkurrenzkampf. Das war im Herbst noch anders.“

Die jungen Kicker spielten groß auf

Mit Christian Seidl und Matthias Tschany glückte dabei zwei Nachwuchshoffnungen in den ersten beiden Partien eine besondere Talentprobe: Während Seidl als Innenverteidiger nichts anbrennen ließ, überzeugte Tschany nicht nur als Torschütze, sondern auch als Assistgeber. „Die beiden spielen, als wären sie schon ewig im Erwachsenen-Fußball tätig. Aber auch die anderen aufgerückten jungen Spieler haben enormes Potenzial“, weiß Köck, den auch Denis Sulai, Fernando Kenzo-Domingo und Sascha Radivojevic bislang voll und ganz überzeugen konnten.

Verständlich, dass der FK-Sektionsleiter in dieser Saison nur ein einziges Ziel kennt: „Natürlich wollen wir angreifen und Meister werden, alles andere wäre eine Lüge. Vom Kader her sind wir wirklich stark, jetzt muss nur mehr der Verletzungsteufel einen Bogen um die Bezirksstadt machen, und das Team muss zusammenfinden.“

Im Kampf um den sofortigen Wiederaufstieg nicht mehr eingreifen werden Ulas Kocabas, Anton Popov und Manuel Ebinger, die im Triple-Pack einen Tag vor Transferschluss in Klosterneuburg unterschrieben.