Ein Routinier fürs Retzer Mittelfeld. Der SC Retz verpflichtete von Liga-Konkurrent Waidhofen/Thaya Mittelfeld-Rackerer Milan Jankovic (30).

Von Bernd Dangl. Erstellt am 03. Februar 2015 (08:04)
NOEN, DOUGLAS FISCHER
Mit einem dritten Neuzugang schloss der SC Retz sein Transferprogramm ab. Von Liga-Konkurrent Waidhofen/Thaya kam Milan Jankovic.

Der gebürtige Serbe, der die österreichische Staatsbürgerschaft besitzt, kann im Mittelfeld auf allen Positionen eingesetzt werden. „Ein erfahrener Mann, der gemeinsam mit den anderen ‚Alten‘ unsere junge Mannschaft führen kann“, meint Spielertrainer Sascha Laschet.

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„Erfahrung“ trifft auf Jankovic zu: Seit der Saison 2003/04 war er bei 13 verschiedenen Klubs in Österreich tätig, unter anderem in der Ersten Liga bei Austria Lustenau oder in der Ostliga beim Sportklub, St. Pölten oder Zwettl. Im Herbst absolvierte er für Waidhofen 14 Spiele und erzielte dabei einen Treffer.

Apropos Treffer: Ein solcher gelang auch Comebacker Andreas Fleischhacker. Gleich bei seinem ersten Spiel nach der Kreuzband-Verletzung sorgte der Routinier beim 1:1 im Test gegen Ostligist Vienna für die Retzer Führung.

Erkenntnis: Die Raumaufteilung muss besser werden

NOEN, DOUGLAS FISCHER
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Wenige Tage darauf durfte sich der SC über den zweiten Sieg im dritten Testspiel freuen: Gegen Stadlau (Wiener Liga) setzte sich die Retzer Mannschaft nach Treffern von Jiri Zifcak, Christoph Rapp und Petr Nekuda mit 3:1 durch.

„Ein Sieg ist immer schön, wobei das Ergebnis in der Vorbereitung nichts zählt“, meint Sascha Laschet, der aufgrund einer Rückenverletzung – erlitten im Spiel gegen die Vienna – von der Bank aus zusehen musste.

Zufrieden war der Coach aber nicht: „Vor allem die Raumaufteilung bei Ballbesitz hat mir überhaupt nicht gefallen. Wir stürmen zu blauäugig nach vorne und denken oft nicht daran, was passieren würde, wenn wir den Ball verlieren. Daran müssen wir noch hart arbeiten.“

Laschet selbst stieg zu Wochenbeginn wieder ins Training ein. „Jetzt wird unser Masseur wieder Hochbetrieb haben“, kündigte er kräfteraubende Einheiten an.