Würz' Paralympics-Medaillentraum ist geplatzt. Der Maissauer Martin Würz (24) konnte in seiner Lieblingsdisziplin, dem Slalom, keine Medaille bei den Paralympics in Südkorea holen. Er landete auf Platz zehn.

Von Cornelia Grotte. Erstellt am 21. März 2018 (02:45)
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Martin Würz startete vergangenen Dienstag im Super-G und am
Mittwoch im Slalom. Foto: privat

Vergangenen Dienstag startete der Maissauer Martin Würz in der Superkombination stehend bei den Paralympischen Spielen in PyeongChang (Südkorea). Im ersten Durchgang fuhr der Weinviertler auf den 16. Platz mit einer Zeit von 1:30,96 Minuten. Damit fehlten ihm rund 6,06 Sekunden auf den Ersten Arthur Bauchet aus Frankreich. Im zweiten Durchgang konnte Würz einiges gutmachen und sich auf den zehnten Platz einreihen.

Das Glück war nicht auf Würz' Seite

„Ich bin zufrieden mit der Platzierung, obwohl ich weiß, dass sicher in beiden Disziplinen ein bisschen mehr möglich gewesen wäre“, so Würz. Am letzten Mittwoch startete der Maissauer dann im Riesentorlauf.

Im ersten Durchgang landete der Niederösterreicher auf dem 15. Platz mit einer Zeit von 1:10,31 und rund 4,61 Sekunden Abstand auf den Ersten. Im zweiten Durchgang konnte sich der 24-Jährige erneut weiter nach vorne kämpfen – Platz 12. Am Donnerstag war dann die Lieblingsdisziplin des Weinviertlers an der Reihe: der Slalom. Doch das Glück war nicht auf Würz’ Seite.

Der Maissauer startete mit vollem Risiko in den ersten Durchgang und fuhr auf den achten Zwischenrang – ein Podestplatz war in Reichweite. Im zweiten Durchgang schied Würz jedoch kurz vor dem Ziel aus, für eine Medaille reichte es somit nicht. „Mein Resümee zu den Spielen ist wegen des Ausfalls im Slalom durchwachsen. Ich bin grundsätzlich zufrieden, jedoch fehlte mir das bisschen Glück, damit es perfekte Spiele geworden wären.“