UNIONvolleys müssen an Annahme feilen

Erstellt am 19. Januar 2022 | 02:40
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8268112_mars03volleyball_unionvolleys_hohenauer.jpg
Nächste Talentprobe. Die 16-jährige Emma Hohenauer (links) erzielte gegen Graz die meisten Punkte für ihre UNIONvolleys Bisamberg/Hollabrunn.
Foto: Robert Simperler
Die Damen der UNIONvolleys Bisamberg/Hollabrunn verloren am Samstag gegen Graz, die Herren gewannen knapp gegen Lenzing.
Werbung

Austrian Volley League Women

Die Damen der UNIONvolleys Bisamberg/Hollabrunn bestritten am Samstag zu Hause gegen Graz ihr erstes Spiel im neuen Jahr. Dabei starteten sie überzeugend und hielten im ersten Satz bis zum Spielstand von 20:20 gut mit den starken Steirerinnen – immerhin regierende Vizemeister – mit. Da diesen dann allerdings fünf Punkte in Folge gelangen, verloren die UNIONvolleys den Satz mit 20:25. 

„Wir starten oft gut ins Match, aber nach ein paar Fehlern in Folge machen wir uns zu viele Gedanken“, analysierte Trainerin Danuta Brinkmann. Im zweiten und dritten Satz zeigten sich die Gäste dann allerdings deutlich überlegen und gewannen diese dank ihrer guten Leistung im Angriff und Service klar, womit der 0:3-Endstand besiegelt war.

Da sich einige Service-Asse und kurze taktische Aufschläge als spielentscheidend erwiesen, ist für die beiden Liberas Christina Riegler und Lena Maygar klar, woran gearbeitet werden muss: „Vor allem in der Annahme wollen wir noch sicherer werden. Graz hat mit einigen langen Serviceserien gepunktet, das darf nicht mehr passieren.“ 

2. Bundesliga Herren

Deutlich mehr Grund zur Freude hatten hingegen die Herren. Sie bestritten ihr erstes Spiel im neuen Jahr auswärts gegen die Atterseevolleys Lenzing. Dabei starteten sie gleich gut ins Spiel und entschieden den ersten Satz mit 25:20 für sich. Die nächsten beiden Sätze gingen dann allerdings überraschend mit 25:17 und 25:23 an die Oberösterreicher. Somit standen die UNIONvolleys im vierten Satz bereits unter Zugzwang, entschieden diesen aber mit 25:18 für sich. 

Daher musste die Entscheidung im fünften Satz fallen, in dem sich die Weinviertler mit 15:12 durchsetzten und damit weiterhin ungeschlagen blieben. „Wir hatten trotzdem einiges zu verbessern. Unsere Serviceleistung war nicht gut und wir waren oft im Netz“, analysierte Diagonalspieler Alexander Jirgal.