Nächste Auszeichnung für die 94-jährige Margit Schieder. Die rüstige Tischtennis-Spielerin aus Hollabrunn wurde zur NÖ Seniorensportlerin in der Kategorie „älteste Nominierte“ geehrt.

Von David Aichinger. Erstellt am 11. Dezember 2019 (02:39)
Hatten Freude bei der Preisverleihung: Landesobmann Herbert Nowohradsky (NÖ Senioren), Senioren-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Margit Schieder, Herbert Jenik, Landespräsident Hannes Bauer (Pensionistenverband NÖ) und Bürgermeister Alfred Riedl (v. l.).
Richard Marschik

Die diesjährigen NÖ Seniorensportlerinnen und Seniorensportler des Jahres sind gekürt: Initiatorin Senioren-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister nahm die Verleihung der Preise im Haus der Musik in Grafenwörth vor.

Gemeinsam mit Herbert Nowohradsky, Landesobmann der NÖ Senioren, und Johannes Bauer, Landespräsident des Pensionistenverbandes NÖ, ehrte die Landesrätin auch ein echtes Original – die 94-jährige Margit Schieder aus Hollabrunn – als „älteste Nominierte“ für ihre sportlichen Leistungen im Bereich Tischtennis.

Schieder vom TTV Sierndorf hat heuer an der EM in Budapest teilgenommen und den zweiten Platz in ihrer Altersklasse belegt. „Sport und Bewegung sind wichtig, um geistig und körperlich fit zu bleiben. Bewegungsarmut bedeutet erhöhtes gesundheitliches Risiko und wird meist mit zunehmendem Alter spürbar. Deswegen braucht es Vorbilder, die uns allen zeigen, was auch im fortgeschrittenen Alter noch möglich ist“, zeigte sich Teschl-Hofmeister sehr beeindruckt von Niederösterreichs Seniorinnen und Senioren.

Für Schieder war es übrigens nicht die erste große Auszeichnung in diesem Jahr: Im April gewann sie schon die Wahl zur NÖN-Sportlerin des Jahres im Bezirk Hollabrunn.

Sportehrenzeichen

In der Römerhalle in Mautern (Bezirk Krems-Land) standen am Dienstag der Vorwoche Vereinsfunktionäre und Sportler im Zentrum. Für herausragende Arbeit im Verein und besondere sportliche Leistungen wurde das Sportehrenzeichen des Landes NÖ verliehen.

„Die Funktionäre sorgen mit ihrem außergewöhnlichen Einsatz und ihrer Leidenschaft dafür, dass Sportvereine funktionieren. Dadurch sind sie für mich ein wichtiges Fundament, sowohl für den Breiten- als auch Spitzensport, und ein essentieller Partner für die Umsetzung unserer Sportstrategie“, so Sportlandesrätin Petra Bohuslav, die bei der Ehrung kurzfristig verhindert war. „Unsere Vereinsfunktionäre haben es sich mehr als verdient, hier einmal im Jahr vor den Vorhang geholt und für ihr großartiges Engagement geehrt zu werden“, findet auch der Abgeordnete zum NÖ Landtag Bernhard Heinrichsberger, der 112 Sportehrenzeichen übergeben durfte.

Aus dem Bezirk Hollabrunn war Christian Lehninger aus Jetzelsdorf (Gemeinde Haugsdorf) nach Mautern geladen. Der Taekwondo-Staats- und Kickbox-Vizestaatsmeister rief 1999 gemeinsam mit einem Kollegen den Haugsdorfer Taekwondoverein ins Leben und steht ihm seither als Obmann vor. Seit zwei Jahren ist er auch Vizepräsident des NÖ Landesverbandes. Dafür gab‘s das Funktionärsehrenzeichen in Bronze.