Ärger um Gschweidl. Der U19-Teamstürmer blieb beim Trainingsauftakt unentschuldigt fern und ist in Horn kein Thema mehr.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 17. Juni 2014 (11:47)
NOEN, Karl Stoeger
Am Ball. Künftig wird Bernd Gschweidl (rechts) nicht mehr im Horner Trikot auflaufen. Der Stürmer möchte unbedingt und ließ daher auch den Trainingsauftakt der Horner sausen. Foto: Karl Stöger
Mit sieben Treffern – drei davon beim 4:1-Auswärtssieg in Parndorf im vorigen August – war Bernd Gschweidl in der abgelaufenen Saison hinter Marco Sahanek (10) und Manuel Hartl (8) Horns Topscorer. Nun ist das Trio weg.

„Ich war mit dem U19-Team unterwegs“

Denn nach dem Abgang von Marco Sahanek, der noch immer keinen neuen Verein hat und von Manuel Hartl (SKN St. Pölten), ist nun auch der Abgang von Gschweidl konkret. Denn: Der wechselwillige Stürmer fehlte beim Trainingsauftakt der Horner unentschuldigt.

„Ich war mit dem U19-Team unterwegs“, rechtfertigt sich Gschweidl, der mit der ÖFB-Auswahl in Rumänien die Qualifikation für die Europameisterschaft fixierte.

Trainer plant nicht mehr mit dem Jungstürmer

Für Horn-Coach Willi Schuldes kein Hindernis nach Horn zu kommen: „Die kamen am Mittwochvormittag zurück. Valentin Grubeck etwa war – obwohl er verletzt ist – schon am Nachmittag in Horn.“

Von Gschweidl habe Schuldes seit dem Freundschaftsspiel in Rohrendorf (24. Mai) nichts mehr gehört – mit dem Stürmer plant er nicht mehr. Vielleicht fasste auch deswegen Grubeck bereits die Trainingsutensilien mit Gschweidls ehemaliger Nummer neun aus …

Gschweidl macht kein Geheimnis daraus, dass er zu Grödig tendiert („die Vereine müssen sich noch einigen“), könne sich aber auch einen Verbleib in Horn vorstellen: „Das sollte man jetzt noch nicht ausschließen.“