Horn

Erstellt am 29. November 2017, 02:55

von Bernd Dangl

Nach schweren Verletzungen: „Iron Alex“ ist zurück. Nach einem Horror-Sommer mit zwei schweren Verletzungen ist Alexander Frühwirth zurück auf der Sportbühne.

Wo ein Wille, da ein Weg. Alexander Frühwirth nahm den Horner Crosslauf ins Visier.  |  Karl Stöger

Alexander Frühwirth gilt nicht zu Unrecht als der „Eiserne“. Nach einem Oberschenkelhalsbruch erlitten Anfang Juli beim Ironman in Klagenfurt, sowie einem Finger-Trümmerbruch im August, der beinahe eine Amputation mit sich gezogen hätte, ist Frühwirth wieder zurück auf der Sportbühne. Und das früher als geplant.

„Was mir noch fehlt, ist die Kraft“

Bereits beim Crosslauf in Sallingstadt stellte er sich an den Start, am Samstag gab er sich den Bewerb am Horner „Kuhberg“. „Dabei sein ist alles“, meint Frühwirth, der mit seiner Leistung am schwierigen Terrain – für die sechs Kilometer benötigte er 26:14 Minuten – aber nicht unzufrieden war.

„Eigentlich laufe ich ja nur inoffiziell“, schmunzelt „Iron Alex“. Bis Dezember hätte er noch ärztliches Laufverbot. „Aber ich hab‘s nicht mehr ausgehalten. Mein Laufbild ist ohnehin besser als mein Gangbild.“ Auch Radfahr- und Schwimmeinheiten stehen schon wieder am Plan. „Was mir noch fehlt, ist die Kraft.“

Spezielle Übungen sollen ihn auch da wieder auf Vordermann bringen. „Man darf halt nicht vergessen, dass ich keine 25, sondern schon 48 bin. Dazu habe ich ja einen Beruf auch noch.“ Gerade die Forstwirtschaft forderte den Landwirt zuletzt massiv. „Das alles spürst du am Abend schon sehr – ich bin ja im letzten halben Jahr auch nicht jünger geworden.“

Ungebrochen ist aber der Wunsch nach einer Rückkehr auf die nationale Triathlon-Bühne. Ein erstes Ziel ist der „Ironman 70.3“ in St. Pölten am 27. Mai.