„Backwaterman“: Jubiläum zu Wasser. Der „Backwaterman“ erlebte unter Eventmanager Andreas Sachs eine Revitalisierung und feiert im kommenden Sommer sein 15-jähriges Jubiläum.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 15. Januar 2020 (03:32)
Mit den Laufschuhen aus dem Wasser und gleich auf die Laufstrecke – „SwimRun“ gibt‘s im Sommer wieder in Otttenstein.
zVg

Als Eventmanager Andreas Sachs aus Gießhübl, der einige Zeit auch Marketing-Chef des SV Horn war, 2017 den „Backwaterman“ sinnbildlich „übernommen“ hat, plätscherte dieser vor sich hin wie das ruhige Wasser des Sees selbst. Ein paar heimische Ausdauersportler zogen schwimmend ihre Runden im Wasser. Um genau zu sein, waren es 2017, derer 54. Sachs steigerte seitdem die Teilnehmerzahl auf 250, peilt nun „350 bis 400 Teilnehmer“ an.

Und hätte damit rechtzeitig zum 15-Jahr-Jubiläum dieser Veranstaltung eine schöne Zahl beisammen. Dass sich diese Zahl aus gut 80 Prozent ausländischer Sportlern zusammensetzt, begründet Sachs damit, dass die „Open Water-Szene“, sprich das Ausdauerschwimmen auf offenem Wasser, in Österreich ein noch relativ junges sportliches Milieu darstellt.

„Aber dafür haben wir echte Weltklasse am Start“, so Sachs weiter. Vor allem die Erweiterung des „Backwaterman“ im Vorjahr, als zum klassischen Ausdauerschwimmen die „SwimRun-Bewerbe“ hinzukamen, lockte die internationale Klasse an. Beim „SwimRun“ wird im Duo abwechselnd geschwommen und gelaufen – und das mehrmals hintereinander. Sachs glaubt, mit dem Otttensteiner Stausee die weltweit attraktivste Location für dieses Event gefunden zu haben. „Nirgends werden Sport und Kultur so gut verbunden, wie hier. Die Fjorde des Stausees, die unberührte Natur, die Strecke entlang von Schlössern und Ruinen machen das alles so einzigartig.“

Mit Jahresbeginn öffnete die Anmeldung für die Bewerbe, die am 4. und 5. Juli stattfinden. Erste Zahlen stimmen Sachs zuversichtlich, die angepeilte Zahl erreichen zu können. Der bietet den Weltklasse-Athleten dieser Szene auch VIP-Packages, sprich Rundum-Betreuung an, um sie ins Waldviertel zu holen. Denn Geld gibt‘s keines zu gewinnen, sondern „nur“ Sachpreise.

Unterstützung aus der Region erhält der Manager von den Bürgermeistern und Feuerwehren – genauso wie von den Zwettler Kosmopiloten. Wären noch ein paar sportliche „Local Heroes“ wünschenswert, oder? Das weiß Sachs – er schielt bereits auf die Waldvierler Ausdauer-Asse Alexandra Meixner und Alexander „Iron“ Frühwirth …