Silberbauer wurde Zweiter bei Europameisterschaft. Der Buchberger Andreas Silberbauer trumpfte erneut auf internationaler Bühne auf und schnappte sich in Targu Mures (Rumänien) Europameisterschafts-Silber.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 10. Juli 2019 (00:14)
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Das Podium bei der Cross-Duathlon-Europameisterschaft in Rumänien: Silbermedaillen-Gewinner Andreas Silberbauer, Champion Arthur Serrieres und der Drittplatzierte Filippo Rinaldi.

Im Vorjahr holte er bei der Cross-Duathlon-Europameisterschaft auf Ibiza Rang drei – bei der diesjährigen Auflage im rumänischen Targu Mures legte der 27-jährige Buchberger Andreas Silberbauer nochmals eine Schippe drauf, finishte auf Rang zwei und feierte mit der Silbermedaille seinen bis dato größten Erfolg.

„Das ist auch für mich persönlich sensationell“, jubelte Silberbauer. „Die Rennen bei dieser Europameisterschaft waren die wohl besten meiner bisherigen Karriere.“ Denn wenige Tage zuvor landete er mit Platz sechs beim Cross-Triathlon ebenfalls inmitten der Spitze.

Beim Duathlon war das Starterfeld mit jenem des Triathlons nahezu ident, kamen noch einige Spezialisten aus dem Duathlon-Sprintbereich dazu. Diesmal war auch die stetige Hitze ein harter Wegbegleiter für die Sportler. Silberbauers Taktik ging angesichts dieser brütenden Temperaturen aber voll auf.

„Die Rennen bei dieser Europameisterschaft waren die wohl besten meiner bisherigen Karriere.“Andreas Silberbauer

Der Waldviertler hielt sich zu Beginn etwas zurück, lag zwischenzeitlich nicht in den Top-10, während andere Kollegen rasch dem schnellen Anfangstempo Tribut zollen mussten und im Feld durchgereicht wurden. 28:50 Minuten brauchte Silberbauer für den ersten, 7km langen Laufsplit, der mit 250 Höhenmetern garniert war. 45 Sekunden fehlten hier auf Spitzenreiter Matteo Bozzato, der später aufgeben sollte.

Am Rad zeigte Silberbauer auf den 20km (700 Höhenmeter) sein Potenzial, wechselte nach 54:03min. wieder in die Laufschuhe. Auf der abschließenden 3,5km-Schleife war sein zweiter Gesamtrang relativ gut abgesichert. Nach vorne ging nichts mehr, von hinten drohte keine Gefahr. So konnte Silberbauer mit einer Gesamtzeit von 1:39:14 Stunden Rang zwei heimbringen und hinter dem Franzosen Arthur Serrieres und vor dem Italiener Filippo Rinaldi die Silbermedaille feiern.

Am Ende dieser für ihn so erfolgreichen Woche legte Silberbauer aber noch einen Erfolg auf nationaler Ebene nach. Denn unmittelbar nach seiner Rückkehr aus Rumänien startete er – noch von den Strapazen gezeichnet – bei einem 6 Stunden-Rennen seines Vereins RC Grieskirchen im Teambewerb und siegte gemeinsam mit Partner Andreas Kornfeldner.