Doppelsieg für Ungarn in Langau. Zoltan Petsuk siegte vor Peter Bajai. Local-Hero Alexander Frühwirth wurde Vierter.

Von Thomas Weikertschläger. Erstellt am 17. Juni 2014 (11:40)
NOEN, Douglas Fischer
Auch nach zwei Stunden hartem Kampf um die Podestplätze strahlten der ungarische Sieger Zolt Petsuk (links), Alexander Frühwirth (4.), Nikolaus Wihlidal (3.) und Peter Bajai (2.) mit der Langauer Sonne am idyllischen Gelände des Langauer Bergwerkssees um die Wette. Foto: Douglas Fischer
Die 10. Auflage des Hobby- und Kurztriathlons in Langau wurde einmal mehr seinem Ruf als ausgezeichneter Veranstaltung in idyllischem Rahmen gerecht. Über 300 Teilnehmer machten die Gegend rund um den Bergwerkssee zu einem farbenfrohen Triathlonparadies. Bei herrlichen Wetterbedingungen kamen auch die zahlreichen Fans voll auf ihre Rechnung.

Und einmal mehr waren die Triathleten aus Ungarn das Maß aller Dinge. In der Königsdisziplin über die olympische Distanz (1,5km Schwimmen, 40km Rad fahren, 10km Laufen) feierten Zoltan Petsuk (1:58:17std.) und Peter Bajai einen Doppelsieg. Mit Nikolaus Wihlidal landete auch ein Österreicher auf dem Podest. Knapp vorbei geschrammt am Stockerl ist diesmal das Waldviertler Ausdauersport-Urgestein Alexander Frühwirth.

„Iron Alex“ überraschte sich selbst mit Platz vier

Der für den URC Langenlois laufende Kirchberger holte Rang vier (2:00:31std). Dabei lag er nach dem Schwimmen auf Rang fünf, überraschte dann mit Bestzeit am Rad die Konkurrenz: „Das war selbst für mich überraschend. Abgesehen von der Laufleistung bin ich sehr zufrieden. Speziell beim Laufen wirkt sich das Alter mittlerweile deutlich aus“, meinte der Kirchberger.

Dadurch lag er lang Podestkurs, kurz vor dem Ziel fing ihn Wihlidal dann noch ab. Seine Tochter Verena zeigte mit Rang drei in der Junioren-Wertung (U20 auf), Neffe Oskar war im Staffelbewerb am Start. Bei den Damen war Simone Fürnkranz (URC Langenlois) nicht zu schlagen. Nur zwölf Minuten nach dem schnellsten Herren holte sie in der Gesamtwertung Rang neun. Auf Platz zwei klassierte sich Michaela Wolf (bike-horner.at), die 17 Minuten auf Fürnkranz verlor.

Spannend zur Sache ging es beim Hobbytriathlon (300m/20km/3,3km). Rene Bauer siegte in 52:16min. und kürte sich zum „Waldviertel Man“. Marco Schindl und Manuel Kreutzer holten sich die Ränge 9 und 10. Aber auch die Jüngsten gaben schon ordentlich Gas. Im U10-Bewerb holte sich Sebastian Zuser den Sieg bei den Burschen, bei den Mädchen war Fiona Kreutzer (bike-horner.at) die Schnellste.