Eggenburg gewinnt Entscheidungsspiel. Im alles entscheidenden Derby um den Einzug ins Aufstiegs Play-off setzte sich Eggenburg gegen Horn durch.

Von Philipp Schneider und Bernd Dangl. Erstellt am 01. Februar 2017 (02:52)
Karl Stöger
Jubel, Trubel, Heiterkeit. Nach der Schlusssirene kannte der Eggenburger Jubel keine Grenzen, wurde der Derbysieg und der Einzug ins Meister Play-off frenetisch gefeiert.

EGGENBURG - HORN 26:22.

Die Vorzeichen waren klar: Nachdem Gänserndorf durch die Niederlage in Tulln im Kampf um den Einzug in das Obere Playoff aus dem Rennen war, ging es zwischen Eggenburg und Horn im direkten Duell um Platz vier (Fotoserie dazu siehe ganz unten). Horn musste gewinnen, Eggenburg reichte bereits ein Unentschieden.

„Das war leider nicht das, was wir uns vorgenommen haben. Wir sind selbst schuld an der Niederlage“, waren sich die Horner Betreuer Wolfgang Lorenz und Herbert Steinhauser einig. „Wir haben etliche Chancen ausgelassen, im falschen Augenblick technische Fehler eingestreut und waren vor allem in der zweiten Halbzeit phasenweise zu zaghaft in der Verteidigung. Eggenburg war heute das bessere Team.“

Lob, das auch Eggenburg-Coach Alexander Hutecek gerne hörte. Er rückte seine Youngsters in den Vordergrunf: „20 unserer 26 Treffer haben Spieler geworfen, die 18 Jahre oder jünger sind.“

Die Gastgeber begannen besser, die Gäste fanden allerdings bis zur Halbzeit wieder den Anschluss. Auch nach der Pause fanden die Eggenburger besser in das Spiel und zogen mit fünf Toren davon. Die Horner kämpften sich immer wieder etwas heran, schafften aber den Anschluss nicht ganz. Die endgültige Entscheidung fiel nach 56 Minuten, als David Capek die Rote Karte sah und Florian Lochner zudem eine Zwei-Minuten-Strafe kassierte. „Die Rote Karte war aus unserer Sicht übertrieben“, so Lorenz.

Den Einzug in das Obere Play-off hätte man allerdings nicht in dieser einen Partie verloren, sondern durch vermeidbare Punkteverlust davor. „Wir hätten den Einzug schon früher fixieren können bzw. müssen.“

In Eggenburg ist man erleichtert: „Wir haben uns das Play-off erhofft. Jetzt können wir weiter vermehrt auf junge Spieler setzen“, so Hutecek.