Eggenburg , Wien

Erstellt am 06. Juni 2018, 02:15

von Bernd Dangl

Lukas Hutecek wurde mit den Fivers Handball-Meister. Der 17-jährige Eggenburger Lukas Hutecek setzte sich mit den Fivers in der Finalserie gegen Hard durch.

Jubel. Die Fivers Margareten krönten sich als Außenseiter zum neuen Österreichischen Handball-Meister. Mittendrin war auch der Eggenburger Lukas Hutecek (6.v.l.), der sich gleich in seiner ersten HLA-Saison mit diesem Erfolg belohnte.  |  APA/Herbert Pfarrhofer

Als Außenseiter starteten die Fivers Margareten in die „Best of 5“-Finalserie der HLA gegen Titelverteidiger Hard. Und nachdem das erste Spiel auswärts mit 26:30 verloren ging, schien sich der nächste Triumph der Vorarlberger anzubahnen. Doch die Wiener schlugen zurück, gewannen die folgenden Partien und krönten sich schließlich vor eigenem Publikum mit einem 26:24-Erfolg nach der Saison 2015/16 wieder zum Österreichischen Meister. Mittendrin, statt nur dabei war auch Lukas Hutecek.

„Wir haben nicht unbedingt damit gerechnet, dass wir Meister werden. Aber wir haben immer daran geglaubt.“Meister-Handballer Lukas Hutecek von den Fivers

Der 17-jährige Eggenburger, der seit der Vorsaison bei den Fivers spielt, in der vorigen Spielzeit aber nur beim Zweierteam in der Bundesliga zum Einsatz kam, hatte in der Finalserie mit insgesamt sechs Treffern maßgeblichen Anteil am Erfolg. Österreichischer Meister gleich in der ersten HLA-Saison.

Wie fühlt sich das an? „Wir haben nicht unbedingt damit gerechnet, dass wir Meister werden. Aber wir haben immer daran geglaubt und gewusst, was wir können. Und nachdem wir unbedingt einen Titel wollten und es mit dem Cup nichts wurde, wollten wir eben die Meisterschaft holen.“

Generell verlief die Saison für Hutecek, der übrigens auch „NÖN Sportler des Jahres 2017“ im Bezirk Horn ist, überragend. Der 17-Jährige schaffte den Sprung zum HLA-Stamm, erzielte im Grunddurchgang acht Treffer, ab dem Viertelfinale weitere 18. Im Viertelfinale setzte sich Hutecek mit den Fivers übrigens gegen seinen älteren Bruder Sebastian und dessen Linzer durch.

Eine lange Pause gibt‘s für den Eggenburger Shooting-Star allerdings nicht. Kommende Woche geht‘s zum U18-Nationalteam.