Erstellt am 29. August 2012, 00:00

Fällig: Erster Heimsieg. DIE NÄCHSTE RUNDE / Gegen die Vienna soll es nun endlich mit Horns erstem Heimerfolg klappen. Viele angeschlagene Spieler.

Zu Fall gebracht. Horn (rechts: Miroslav Milosevic) hatte in Hartberg (links: Matej Miljatovic) die Lage jederzeit im Griff und landete einen souveränen 2:0-Sieg. Am Freitag kommt die Vienna.  |  NOEN, STÖGER
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VON BERND DANGL
HORN - VIENNA, FREITAG, 18.30 UHR. Nachdem es in Hartberg nichts mit dem Debüt des Brasilianers Cleiton wurde, wird Trainer Michael Streiter den Stürmer erstmals am Freitag einsetzen können. Die „Rot-Weiß-Rot-Card“ langte zwar schon vorm Hartberg-Spiel ein, die Freigabe des brasilianischen Verbandes ließ noch auf sich warten. „Dort mahlen die Mühlen leider sehr langsam“, weiß Streiter. Am Montagnachmittag trudelte diese aber endlich in der Horn-Geschäftsstelle ein. Von Cleiton erwartet sich Streiter das „gewisse Extra“: „Ein sehr lauffreudiger, schneller Stürmer mit viel Spielwitz und -intelligenz.“ Auch aufgrund der angespannten Personaldecke wäre ein Einsatz des Brasilianers wünschenswert für den Trainer, denn: Die Langzeitverletzten Osoinik, Wunderbaldinger, Sedivy sind nach wie vor kein Thema, dazu war der zuletzt gesperrte Marco Salvatore eine Woche lang krank und konnte nicht trainieren.

Welcher Horner werden  wieder fit sein?

Ebenfalls angeschlagen waren nach der Hartberg-Partie Zulechner (Knie), Pantic (Ristprellung), Gotal (Oberschenkel) und Wojtanowicz (Achillessehne). Vor allem letzterer hätte, so Streiter, eine Regenerationspause verdient. „Wenn ich mir unsere Verletztenliste, die einige gestandene Spieler umfasst, ansehe, dann machen mich unsere Leistungen noch mehr stolz“, meint Streiter, der aber auch ernste Worte findet. Und zwar für jene Profi-Spieler, die zuletzt bei den Amateuren ran mussten und dort nicht auffielen: „Dass ich in Hartberg nur einmal gewechselt habe, sagt sowieso alles. Die Betroffenen werden sich auskennen.“

Optimistisch blickt auch Vienna-Coach Alfred Tatar der Horn-Partie entgegen: „Wir haben gegen Altach gezeigt, was wir drauf haben.“ Kopfzerbrechen bereitet ihm auch die, von der Bundesliga aufgebrummte 2000 Euro-Strafe, die er nach seinem Bankverweis in Hartberg ausfasste. Tatar stellte rechtliche Schritte dagegen in den Raum.

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