„Gute Mischung“. SV Horn-Obmann Thomas Kronsteiner über den „Fall Gschweidl“, den neuen Kader und die Ziele für kommende Saison.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 24. Juni 2014 (10:14)
NOEN, Karl Stoeger
Thomas Kronsteiner, Obmann des SV Horn. Foto: Stöger

NÖN: Im „Fall Gschweidl“ meldeten Sie sich zuletzt zu Wort. Ihre Meinung dazu?
Thomas Kronsteiner: Wir haben die Option gezogen und Gschweidl verpflichtet. Wenn ihm jetzt sein Manager einredet, dass er trotzdem weg kann, dann stimmt das nicht. Wir wollen auf alle Fälle eine Ablöse und werden ihn nicht sicher nicht kostenlos ziehen lassen.

Aber Gschweidl ist für Horn so und so kein Thema mehr?
Wir planen nicht mehr mit ihm.

Wenn man sich die Teams in der Liga ansieht, wird es spannend

Apropos Planung. Wie sind Sie mit der aktuellen Kader-Planung von Sportchef Willi Schuldes zufrieden?
Ich bin sehr zufrieden. Ich denke, dass wir eine gute Mischung haben. Wir wollen die Jugend weiterentwickeln und haben auch schon gezeigt, dass wir das können. Nach unserem ersten Jahr in der Ersten Liga haben sechs Spieler den Sprung nach oben geschafft, jetzt mit Lackner und vermutlich Sahanek wieder zwei.

Mit welchen Erwartungen blicken Sie der nächsten Saison entgegen?
Es wird eine sehr schwierige Situation – 20 Prozent der Teams steigen ja fix ab. Wenn man sich ansieht, welche Teams in der Liga sind, wird es spannend: Von oben kommt Innsbruck, von unten der LASK. Das sind zwei Traditionsvereine mit großen Zielen. Dazu rüstet Mattersburg auf und Lustenau ist sowieso immer vorne mit dabei. Liefering wird sicher nicht gegen den Abstieg spielen. Bleiben fünf Teams von denen zwei absteigen werden. Für uns sehe ich aber nicht schwarz, im Gegenteil: Wir orientieren uns eher nach oben, als nach unten!