Eggenburg-Damen gegen St. Pölten „krasser Außenseiter“. Am Samstag kämpft Eggenburg um den Einzug ins Finale. Gegner St. Pölten gilt aber als großer Favorit.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 28. Februar 2018 (02:04)
In der WHA konnte Eggenburg (v.l.: Raphaela Kugler und Marina Schretzmeier) St. Pölten (rechts: Sandra Majetic) nicht stoppen. Am Samstag gibt‘s im Cup-Halbfinale die Chance zur Revanche. Foto: Karl Stöger
Karl Stöger

Schon der Einzug ins Semifinale des ÖHB Cups der Frauen gilt als Riesenerfolg für die Eggenburgerinnen. Nun soll aber die Krönung folgen: „Wir wollen ins Finale!“, stellte Trainer Tibor Csoka fest. Genauso wie der Trainer, weiß aber auch Manager Thomas Ableidinger, dass das schwer wird: „Wir sind krasser Außenseiter und St. Pölten der große Favorit.“

„Wollen wir gewinnen , dann muss die Chancenverwertung besser werden.“

Thomas Ableidinger, Manager UHC Eggenburg

Das haben auch die bisherigen zwei Meisterschaftsduelle in dieser Saison gezeigt – beide gingen an die Landeshauptstädte. Auswärts verlor Eggenburg mit 22:25, am vorigen Spieltag daheim mit 21:25. Ableidinger weiß aber, warum es bisher nicht geklappt hat: „Weil wir zuviel ausgelassen haben. Wollen wir gewinnen , dann muss die Chancenverwertung besser werden.“

Zumindest personell schaut‘s aufseiten der Eggenburgerinnen gut aus, alle Mädels sind fit. Retour wird am Samstag auch wieder Nachwuchs-Teamspielerin Klara Schlegel sein, die mit der „Maroltingergasse“ bei der Schul-WM in Katar ist.

Ob es bis zum Spiel noch einen etwaigen Zugang in Form einer neuen Legionärin gibt, stand zu Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht fest. Bis Mittwoch wäre das Transferfenster ja noch offen, Manager Ableidinger ging aber von keiner zusätzlichen Verpflichtung mehr aus. „Wir hatten Kontakt zu mehreren Spielerinnen, sind aber nicht zusammengekommen.“

So soll dennoch der Klassenerhalt geschafft werden. „Wir können das auch mit diesem Kader bewältigen“, so Ableidinger.