Defensive war prägend. Eggenburg holte sich gegen Hollabrunn dank einer starken Deckung einen 21:17-Auswärtserfolg.

Von Cornelia Grotte. Erstellt am 01. Februar 2017 (02:30)
Kevin Kada
Siegreich. Petra Datler (r.), hier im Duell mit UHC Hollabrunn-Torfrau Diana Öller, blieb nicht nur in diesem Duell die Siegerin, sondern holte auch mit ihrem Team einen 21:17-Auswärtserfolg.

HOLLABRUNN - EGGENBURG 17:21.

Der Anpfiff ertönt. Bald sind die Eggenburgerinnen im Angriff. Mit schnellen Pässen der Spielerinnen und zielsicheren Würfen von Sandra Zeitelberger gehen die Gäste bald 3:0 in Führung. Dann erst konnte sich die Heimmannschaft sammeln (Fotos zum Spiel siehe unten).

„Der Ausfall von Niki Geischläger im rechten Aufbau hat uns sehr weh getan. Wir haben mit Fiona Buczolits und Aniko Steinböck zwei junge Spielerinnen dabei gehabt. Fiona konnte Niki jedoch nicht ersetzen“, so Hollabrunns Trainer Raimund Auß. Bis zur Halbzeit hielten sich die Hollabrunner gut. In der Pause stand es 7:10. Doch in der zweiten Hälfte zeigte Eggenburg mit zahlreichen Gegenstößen auf.

„Es war ein Spiel um die Deckung“

Verena Öhlknecht und Isabel Plach glänzten mit Gegenstoßtoren für die Gäste. „Wir haben mit einer guten Deckung gespielt und mit unseren Gegenstößen das Spiel gewonnen“, so Eggenburg Trainer Tibor Csoka. „Wir hatten auch einen größeren Kader. Daher hatte ich mehr Möglichkeiten zum Wechseln.“

In der 39. Spielminute zeigte auch Torfrau Gudrun Datler mit zwei unerwarteten Gegentoren auf. „Die Guggi, ist die Guggi. Wir üben das auch im Training, da unser Spielsystem auf schnelle Gegenstöße aufgebaut ist. Sie hat das gut umgesetzt“, so Csoka.

Trotz starker Leistungen im Angriff von Theresa Letz & Co. konnten die Hollabrunnerinnen das Spiel nicht drehen. „Wir waren ein bisschen wie der Hase vor der Schlange. Das hat sich durch das ganze Spiel gezogen“, erklärt Auß, „das ist mittlerweile eine mentale Sache bei uns. Knappe Niederlagen, alles geben und wenig Leute. Das kostet Kraft. Dennoch wollen wir versuchen Fünfhaus zu überraschen.“