Erstellt am 12. Mai 2015, 09:24

von Philipp Schneider und Bernd Dangl

Ausgleich in letzter Sekunde. Horn glich in der letzten Aktion des Spiels durch einen Siebenmeter von David Capek zum 28:28 in Tulln aus.

Fels in der Brandung: David Capek (Bildmitte) behielt gegen Tulln die Nerven und traf in der Schlusssekunde vom Siebenmeterpunkt aus zum 28:28 für Horn. Foto: Karl Stöger  |  NOEN, Karl Stöger

TULLN - HORN 28:28. „Es war ein gutes Spiel von uns. Zum Glück hat David Capek am Ende die Nerven bewahrt“, zeigte sich Trainer Wolfgang Lorenz erleichtert. Capek behielt in letzter Sekunde die Nerven und verwertete den nach einem Foul an Moritz Steinhauser verhängten Siebenmeter zum 28:28-Ausgleich.

Davor war die Führung in der Partie mehrmals gewechselt. Tulln lag zwischenzeitlich bis zu vier Tore in Front, Horn bis zu drei.

Nach Umstellung auf Manndeckung X herausgeholt

„Leider haben wir trotz deutlicher Formsteigerung vor allem in den Phasen, in denen wir in Führung waren, Fehler begangen“, so Lorenz, der sich aber über eine stabile Verteidigungsleistung und einen starken Matthias Riegler im Tor freuen durfte, der Stefan Bayer bravourös ersetzte.

Eineinhalb Minuten vor Schluss betrug der Rückstand noch zwei Tore, aber mit viel Kampfgeist und einer Umstellung auf Manndeckung wurde noch ein Unentschieden herausgeholt.

Nach dem X liegen die Horner zwar immer noch einen Punkt hinter Tulln, aber mit einem Sieg in der letzten Runde gegen Stockerau (Sonntag, 18 Uhr, Sporthalle Horn) hat man wohl noch eine Chance, den letzten Platz abzugeben.

Denn Tulln hat zwar ebenfalls noch eine Partie zu absolvieren, muss aber zu Saisondominator Korneuburg. „Wir wollen uns das Glück, das uns doch über weite Strecken abgegangen ist, zurückzuholen“, sagte Lorenz, der auf Unterstützung von den Rängen hofft.

EGGENBURG - PERCHTOLDSDORF 24:26. Platz zwei strebten die Eggenburger noch an, zwei Spiele vor Schluss rutschten sie nun sogar aber vom dritten auf den vierten Tabellenrang zurück. Die Ursache liegt in der 24:26-Heimniederlage gegen Perchtoldsdorf begründet.

UHC-Manager Christian Lentschig war sauer: „Wir haben einfach viel zu viele Chancen ausgelassen und so den möglichen Sieg viel zu leicht vergeben.“ Mehr wollte Lentschig gar nicht mehr sagen. „Ich bin danach sofort heimgefahren.“

Schon von Beginn weg rannten die Eggenburger dem Gegner meist hinterher, kämpften sich bis zur Pause aber wieder heran – 11:12. Gleich nach Wiederbeginn setzte sich Perchtoldsdorf aber leicht ab und brachte den Vorsprung heim.