Eggenburger Tobias Auß holt Meistertitel. Der Eggenburger Tobias Auß krönte sich mit dem UHK Krems zum neuen österreichischen Meister.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 13. Juni 2019 (01:00)
Horst Sommer
Durchgepustet. Der Eggenburger Tobias Auß krönte sich mit dem UHK Krems zum österreichischen Handballmeister 2018/19.

Nächster Top-Erfolg für einen Handball-Youngster aus Eggenburg: Ein Jahr nachdem Lukas Hutecek mit den Fivers Margareten österreichischer Meister wurde, schaffte nun Tobias Auß mit dem UHK Krems dieses Kunststück und krönte sich nach dem Cupsieg somit zum Doublegewinner. „Es wird wohl noch eine Zeitlang dauern bis ich das realisiert habe“, meinte Auß einen Tag nach diesem historischen Triumph. Historisch war‘s einerseits für die Kremser, die den ersten Meistertitel seit 1977 feiern konnten aber auch für Auß selbst. Erst vor dieser Meisterschaft wechselte er von Bundesligist Hollabrunn in die höchste Spielklasse, feierte in seiner ersten Saison gleich diese tollen Erfolge in der HLA.

Die „Best of 5“-Finalserie verlief dabei megaspannend. Krems entschied die ersten beiden Heimspiele jeweils für sich, verlor dazwischen das erste Auswärtsspiel. „Wir waren uns ziemlich sicher, dass wir den Meistertitel beim zweiten Auswärtsspiel holen würden“, so Auß, der nach der 23:25-Niederlage aber wie seine Kollegen etwas am Boden war.

„Wir haben uns danach einen Tag regeneriert, waren dann aber wieder voll konzentriert.“ Am Samstag wurde mit einem 22:19-Heimsieg schließlich der Sack zugemacht. Zwischenzeitlich war‘s aber ein echter Thriller. Denn Krems legte fulminant los, lag ständig in Führung, um 20 Minuten vor dem Ende erstmals den Ausgleich hinnehmen zu müssen – 17:17. In einer hektischen Schlussphase fielen aber kaum noch Tore, traf Hard etwa die letzten vierzehn Minuten kein einziges Mal!

Wie‘s für Auß nun weitergeht? Kommende Woche gastiert er mit dem Junioren-Nationalteam in Italien, danach stehen noch Leistungstests am Programm, ehe der Urlaub startet. Danach möchte er mit Krems auch in der neuen Saison wieder durchstarten, wo unter anderem auch der Europacup wartet.