Befreiungsschlag für UHC Eggenburg

Im fünften Saisonspiel gab‘s den ersten Sieg für Eggenburg. Dieser fiel mit 26:18 gegen Dornbirn deutlich aus.

Erstellt am 27. Oktober 2021 | 11:59
Befreiungsschlag für Eggenburg
Durchgesetzt. Marietta Gyetko (Mitte, gegen Madlen Todorova und Katarina Gladovic) steuerte beim ersten Eggenburger Saisonsieg, dem 28:16 über Dornbirn, vier Treffer bei und wurde außerdem zur „besten Spielerin“ ihrer Mannschaft gewählt.
Foto: Karl Stöger

Der Bann ist gebrochen. Nach drei Niederlagen und einem Remis in den ersten vier Runden darf Eggenburg den ersten Sieg bejubeln – und der fiel mit 26:18 gegen Dornbirn ausgesprochen deutlich aus. Deutliche Worte fand nach diesem Erfolg auch UHC-Trainer Tibor Csoka: „Die Deckung war sensationell. Daneben haben wir auch unsere Tore im Angriff gemacht.“

Dabei verlief die Vorbereitung auf dieses Spiel alles andere als optimal: Sophie Katona, Viktoria Haunold, Lea Resch und Anna Nowotny fielen krankheitsbedingt aus. „Der Zusammenhalt in der Mannschaft ist aber so groß, dass wir trotzdem geschlossen und stark auftreten“, freute sich Csoka.

Die Anfangsphase gegen Dornbirn verlief noch ausgeglichen. Kurz vor der Pause zogen die Eggenburgerinnen aber mit einem Zwischensprint auf 14:10 davon. Nach dem Wechsel wurde daraus gleich einmal ein 16:10-Vorsprung und so etwas wie eine Vorentscheidung hergestellt. Dornbirn konnte nicht mehr zurückschlagen, Eggenburg baute den Vorsprung sogar noch aus und siegte 26:18.

Nicht nur in der Meisterschaft gab‘s Grund zur Freude, sondern auch in der ersten Runde des ÖHB Cups. Beim Gastspiel in Langenlois bei Landesligist „Waldviertel“ setzte sich Eggenburg 31:20 durch und fixierte somit den Aufstieg in die zweite Runde.

Aktuell ist Eggenburg zwar noch Tabellenletzter, liegt aber nur einen Punkt hinter dem Vierten. Am Sonntag kommt Europacup-Starter Stockerau nach Eggenburg. „Wir sind klarer Außenseiter“, sagt Csoka. Er möchte listungsmäßig an das Dornbirn-Spiel anknüpfen. Fraglich ist die angeschlagene Natalie Svobodova.