NÖ Cup: Alle Teams sind draußen. Für Eggenburg war in der ersten Runde in Perchtoldsdorf Endstation. Horn ging bei Gänserndorf erst in den allerletzten Sekunden K.O.! Neuzugang Nagy traf aber 15 Mal.

Von Philipp Schneider und Bernd Dangl. Erstellt am 13. September 2017 (02:19)
David Aichinger
Moritz Steinhauser (l.) und Dominik Bareis (r.) mussten sich Gänserndorf (M.: Martin Toth) geschlagen geben.

GÄNSERNDORF - HORN 30:29. 

„Es war ein gutes Spiel von uns. Am Ende haben wir etwas unglücklich verloren“, sagte Torhüter Stefan Bayer nach der knappen Niederlage im NÖ-Cup gegen Gänserndorf. Bei den Hornern fehlten Neuzugang Tomas Eitutis, Florian Lochner und Lukas Strümpf, während der Liga-Konkurrent komplett angetreten war.

„Es hat noch nicht alles zusammengepasst. In der ersten Halbzeit haben wir gut in der Deckung gespielt, aber waren im Angriff zu wenig druckvoll. Nach der Pause haben wir besser getroffen, waren aber teilweise in der Verteidigung zu nachlässig und haben viele Tore über die Mitte zugelassen“, so Bayer. Im gesamten Spielverlauf konnte sich keine Mannschaft mit mehr als drei Toren absetzen, die Führung wechselte mehrmals hin und her.

Zehn Sekunden vor Schluss traf Anton Kasagranda zum 30:29 für die Gastgeber. Der letzte Wurf der Horner von Michael Bünger ging von der Innenstange wieder hinaus – es blieb bei der Niederlage. Einen starken Einstand hatte Patrik Nagy, der Horner Neuzugang war von den Gänserndorfern nicht zu halten und erzielte gleich 15 Tore.

PERCHTOLDSDORF - EGGENBURG 23:16.

Eggenburg musste stark ersatzgeschwächt ran, fand dennoch Chancen vor, die aber nicht genützt wurden. „Man muss es ganz klar sagen: Wir haben einfach schlecht gespielt“, resümierte Trainer Alexander Hutecek. Mit Neuzugang Radoslav Demovic, der viermal traf und einen Siebenmeter verjuxte, war der Coach aber zufrieden.

„Wir hätten das Spiel ja sogar gewinnen können, wenn wir effizienter gewesen wären“, so Hutecek, dem das Cup-Ausscheiden aber auch nicht ganz unrecht ist: „Jetzt legen wir den Fokus auf die restliche Vorbereitung und den Meisterschaftsstart.“