Wechsel innerhalb der Deutschen Bundesliga. Klara Schlegel wechselt zu „Frisch auf Frauen“ Göppingen.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 05. Mai 2021 (00:24)
Künftig für Göppingen am Ball:
Österreichs Teamspielerin Klara Schlegel.
NOEN

Mit dem österreichischen Nationalteam schaffte die Kattauerin Klara Schlegel zuletzt die Qualifikation für die Weltmeisterschaft, die im Dezember in Spanien stattfindet. Nun gibt‘s auf Vereinsebene die nächste Veränderung in ihrer noch jungen Karriere: Schlegel, die am Freitag ihren 20. Geburtstag begeht, wechselt nach dieser Saison von THC Thüringen zu „Frisch auf Frauen“ Göppingen. Vier Runden vor Saisonende nimmt Göppingen den Relegationsplatz der 1. Bundesliga ein und muss um die Liga-Zugehörigkeit noch bangen.

Schlegel wechselte vor zwei Jahren von Eggenburg nach Deutschland zu Thüringen. In der ersten Saison kam sie vorwiegend als Kooperationsspielerin in der 2. Liga bei Zwickau zum Einsatz. In der laufenden Meisterschaft war sie mit einer Doppelspielberechtigung für den Zweitligisten Kirchhof ausgestattet, kam zuletzt aber nur noch bei Thüringen zum Einsatz.

„Zeit für einen höheren Schritt“

„Ich habe mich bei meinem Wechsel nach Deutschland vor zwei Jahren bewusst dazu entschieden, zunächst einmal vorwiegend in der 2. Liga Erfahrungen zu sammeln. Das konnte ich in Kirchhof und vergangene Spielzeit in Zwickau machen. Jetzt ist es an der Zeit, einen Schritt höher zu gehen und mich nur noch an einen Verein zu binden“, wird Schlegel auf der Internetseite ihres neuen Vereins zitiert. „Frisch Auf ist eine gute Adresse, auch mein jetziger Coach Herbert Müller (Anm.: auch ÖHB-Teamchef) hat diesen Wechsel befürwortet.“ Vorerst hat Schlegel einen Vertrag für die kommenden drei Saisonen bis 30. Juni 2024 unterschrieben.

Neben Schlegel kamen weitere Spielerinnen neu zu Göppingen. Damit sich die Zugänge schnell akklimatisieren, hat Teammanagerin Birute Schaich es in Zusammenarbeit mit der Göppinger WGG arrangiert, dass alle Neuzgänge in einem Wohnkomplex untergebracht sind. Bis auf dem Feld alles funktioniere, könne es unter Umständen ein bisschen dauern. „Die eine Spielerin braucht etwas länger, die andere findet sich schneller zurecht“, bittet Schaich um Nachsicht, wenn nicht alles auf Anhieb funktionieren sollte. „Man muss Trainer Nico Kiener und den neuen Spielerinnen Zeit geben. Sie sind alle noch keine fertigen Bundesligaspielerinnen, aber sie sind jung und motiviert und wollen erfolgreich Handball spielen und sich in der Bundesliga durchsetzen.“