Handball: Bezirksduell um den Landesliga-Meistertitel?

Erstellt am 18. Mai 2022 | 02:29
Lesezeit: 3 Min
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Jubel bei Eggenburg: Stefan Preiss (Bild) & Co. zwangen im ersten Halbfinal-Duell Perchtoldsdorf in die Knie. Nun kann in der Heimhalle der Finaleinzug fixiert werden.
Foto: Karl Stöger
Horn deklassierte Stockerau im ersten Halbfinale und steht quasi im Endspiel. Eggenburg überraschte in Perchtoldsdorf.
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Die ersten Halbfinal-Spiele sind absolviert und es winkt – aus Bezirkssicht – ein echtes Traumfinale. Denn sowohl Eggenburg, als auch Grunddurchgangs-Dominator Horn gewannen ihre Spiele. Die Horner sind quasi schon durch.

Im Grunddurchgang kassierten die Eggenburger in den beiden vergangenen Wochen zwei Niederlagen gegen Perchtoldsdorf. Im Halbfinale stehen sich diese beiden Mannschaften aber wieder gegenüber. Und hier schaffte Eggenburg im Auswärtsspiel die große Sensation: Der UHC gewann mit 21:16 und steht vorm Rückspiel am Sonntag mit einem Bein im Finale. „Es ist noch nichts entschieden. Es warten noch harte 60 Minuten Arbeit“, sagt Eggenburgs Pressesprecher Hans Siedler.

Dabei standen die Zeichen für die Eggenburger gar nicht gut. Einige Ausfälle ließen den Kader schmelzen. Doch zu Beginn drehten die Gäste groß auf. Nach 18 Minuten führten sie mit 7:1. Dazu stand die Defensive sicher und Torhüter Vladimir Pejko hielt fast alles. So setzte es im ersten Abschnitt nur fünf Gegentreffer und der UHC führte mit 12:5.

„In der zweiten Halbzeit merkte man, dass wir die erste Halbzeit auf hohem Niveau durchspielten. Es kam immer wieder zu einem Zeitspiel. Wir blieben aber geduldig“, analysierte UHC-Akteur Christoph Großinger. Am Ende warfen sich die Eggenburger immerhin einen Fünf-Tore-Vorsprung für die zweite Partie heraus.

„Das war heute eine sehr konzentrierte Leistung. Wir haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Das war ein Riesen-Schritt Richtung Finale“, freute sich Horn-Trainer Martin Schierer nach dem Auswärtserfolg im Halbfinal-Hinspiel der 1. Landesliga gegen Stockerau. Mit 16 Toren Vorsprung ist den Horner Handballern im Heimspiel der Finaleinzug wohl nicht mehr zu nehmen.

Stockerau begann stark und ging gleich mit 2:0 und 3:1 in Führung. Je länger die Partie dauerte, desto stärker wurden die Gäste. In der 11. Minute lag Horn erstmals voran (5:4), zur Pause betrug der Vorsprung bereits sechs Treffer.

„Wir haben heute die Rotation etwas kleiner gehalten und versucht, die Fehler zu minimieren. Es ist alles aufgegangen und auch der Gegner hat sich scheinbar davon beeindrucken lassen und ist am Schluss etwas eingegangen. Wir haben gesagt, wir ziehen das bis zum Schluss durch und holen so viel Vorsprung wie möglich heraus“, so Schierer. „Der Finaleinzug wäre ein Riesenerfolg. Wir müssen aber konzentriert bleiben und alle Spieler fit halten“, so der Coach.