Gintenstorfer stoppte Seriensieger in Ottenstein . Bisher dominierte Simon Kugler den Waldviertel-Laufcup. In Ottenstein setzte sich aber der Langenloiser Philipp Gintenstorfer durch.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 13. Juni 2019 (00:45)
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Die Top 3 beim Ottensteiner Seelauf: Simon Kugler, Elena Ecker (2.), die Sieger Philipp Gintenstorfer und Sophie Holzmann sowie Silvia Wührer, Martin Hofbauer (3.) und Bürgermeister Gerhard Wandl.

Der Oberösterreicher Simon Kugler siegte in Horn und Gars, ließ die Station in Maissau aus. Bei seinen zwei Starts dominierte er also klar. Diesmal musste er aber Philipp Gintenstorfer den Vortritt lassen. Der Langenloiser fand sich bei extrem heißen und schwierigen Bedingungen beim selektiven, 9km langen Ottensteiner Seelauf am besten zurecht und siegte in einer Zeit von 31:32 Minuten.

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Beim Neudorfer Pfingstlauf lief Alex Bichl auf den dritten Platz. In Zwettl will er voll angreifen.

„Ein Rennen, welches im Kopf entschieden wurde, ein Sieg der mentalen Stärke — ich wollte heute unbedingt gewinnen“, so Gintenstorfer, der sich eben vor Kugler und Martin Hofbauer durchsetzte.

Bei den Frauen räumten die Läuferinnen des SC Zwickl Zwettl ordentlich ab. Sophie Holzmann feierte ihren ersten Sieg beim Waldviertel-Cup. Ihr folgten auf den weiteren Stockerlplätzen Elena Ecker und Holzmanns Teamkollegin Silvia Wührer. Auch die Ehrung für die größte angetretene Gruppe ging wieder einmal an den SC Zwickl. 45 von 321 Teilnehmern stellten die Braustädter.

Alexander Bichl will in Zwettl ausgeruhter sein

Alexander Bichl lief in der Klasse M40 auf den zweiten Platz, mit Gesamtrang neun war er aber nicht ganz zufrieden. „Auf dem letzten Kilometer ist mir etwas die Luft ausgegangen und ich habe drei Plätze verloren“, so der Zwettler. Kein Wunder, holte er doch unter der Woche nicht nur den Gesamtsieg beim Donaupark Run in Wien, sondern trat im Rahmen des Weinviertler Laufcups auch beim Neudorfer Pfingstlauf über 10km an und wurde Dritter. Vor dem Zwettler Stadtlauf (Samstag, 22. Juni) will er es ruhiger angehen lassen. „Ich werde beim Heimrennen ausgeruhter an den Start gehen, damit ich mein Tempo bis zum Schluss durchziehen kann.“