Cross-Action in Fuglau

Erstellt am 22. Juni 2022 | 05:55
Lesezeit: 2 Min
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Absprung. Alois Höller zählt bei den „Supercars“ zu den Favoriten.
Foto: Walter Vogler
Samstag und Sonntag finden Läufe zur österreichischen Rallycross-Meisterschaft in Fuglau statt.
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Am Samstag und Sonntag steht Fuglau wieder im Zeichen des Rallycross. In der Königsklasse, den rund 600 PS starken Supercars, ist Tamas Karai der Topfavorit. Der Ungar fährt nicht nur die komplette Europameisterschaft, sondern hat mit seinem Audi A1 auch modernstes Material zur Verfügung. Österreichs Rallycross-Evergreen Alois Höller (Ford Fiesta) wird Karai den Platz an der Sonne aber nicht kampflos überlassen.

Nicht vergessen darf man die zwei Tschechen Marek Joura (Mitsubishi Mirage) und Ales Fucik (VW Polo), sie konnten die beiden letzten Rennen in der österreichischen Meisterschaft gewinnen.

Aber auch die Lokalmatadore wollen um den Sieg in ihren Klassen mitreden. Stefan Kellner hat sich mit einem mehr als 450 PS starken Renault Megane ein Topauto aufgebaut. Schon beim Saisonauftakt im April schaffte es der Grafenegger, die starke nationale und internationale Konkurrenz in der Super-Touring-Car-Klasse über 2.000 ccm Hubraum zu besiegen.

Im Gegensatz zu ihrem Mann Stefan ist Nadine Kellners Peugeot seriennäher, Podestplätze zu erreichen somit schwieriger. Fahrerisch zählt die Amazone aber zu den Besten der der Super-Touring-Car-Klasse bis 1.600 Kubikzentimeter. In derselben Klasse wie Nadine fährt auch Rallycross-Newcomer Martin Simlinger aus Eisengraberamt bei Gföhl bestritt erst im Vorjahr sein erstes Rennen. Dennoch gehört er bereits zu den Stockerlkandidaten.