Hollabrunn vs. Bad Vöslau: Das Derby bringt Schlager. In der Spusu Challenge gastiert Tabellenführer Hollabrunn beim Dritten Bad Vöslau.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 10. Februar 2021 (00:03)
Hollabrunns Anze Kljajic (Mitte) erwischte beim 30:25-Heimsieg über Fivers Margareten II einen Traumtag und traf elfmal.
Hagendorfer

Die Hollabrunner beim Remis gegen Atzgersdorf, die Vöslauer verloren zuhause gegen Bruck/Trofaiach. Dementsprechend groß die Vorfreude auf beiden Seiten:

„Sicher die schwierigste Partie des Jahres. Ich denke sogar, dass die Vöslauer in der aktuellen Form für uns der härteste Konkurrent sind“, streut UHC-Manager Gerhard Gedinger Rosen. Auf was es ankommt und welche Schlüsselduelle entscheiden, gibt‘s hier:

Giganten im Tor

Bei den Hollabrunner agiert Matthias Meleschnig nach seiner Beinverletzung aktuell in Hochform. Der 29-Jährige zählt zu den besten Schlussmännern der Liga. Sein Vöslauer Pendant, Mario Dubovecak, steht ihm aber um nichts nach. Der 46-Jährige hat übrigens eine UHC-Vergangenheit, trug selbst mehrere Jahre das Trikot der Weinviertler. „Wer von den beiden den besseren Tag erwischt, wird wohl über Sieg und Niederlage entscheiden“, glaubt Gedinger.

Hünen am Kreis

Wichtig wird sein, dass Hollabrunn-Kapitän Goran Vuksa am Kreis so entschlossen agiert, wie in den vorangegangenen Partien. Denn sein Kontrahent der Thermalstädter, Daniel Forsthuber, kehrte von HLA-Verein Westwien zurück und hat sich zu einem der besten Spieler der Liga entwickelt.

Routiniers im Aufbau

Es ist nicht vermessen zu behaupten, dass der Aufbau Mitte der Bezirkshauptstädter seinesgleichen sucht. Anze Kljajic, der gegen die Fivers überragend spielte, und Vlatko Mitkov sind eine Klasse für sich. Auch das „Ziagerl“ von Mitkov, welches er sich Anfang der Vorwoche bei Vereinsarzt Günther Nics anschauen ließ, war nicht so schlimm wie befürchtet.

Bei den Vöslauern wartet ein „alter Bekannter“ auf Hollabrunn: Augustas Strazdas. Es wird das erste Duell gegen den 40-jährigen gebürtigen Litauer sein, seit dem ominösen Faustschlag im Jänner 2020. Damals verpasste Strazdas Hollabrunns Patrick Prokop nach der Schlusssirene einen Faustschlag und wurde für ein Jahr gesperrt. Seit Kurzem ist diese Sperre zu Ende.