Michaela Wolf holte Bronze bei Mostiman. Mostiman für Waldviertler wieder ein guter Boden. Michaela Wolf aus Pernegg holte AK-Bronze bei den Damen. Leirer zu AK-Gold.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 29. Juli 2020 (01:20)
Michaela Wolf freute sich über AK-Bronze bei der Sprint-Staatsmeisterschaft.
privat

Die Erleichterung war nicht nur den Athleten nach den Anstrengungen ins Gesicht geschrieben. Auch das Veranstalterteam rund um Bernhard Keller und dem RATS Amstetten hatten ihre eigenen Triathlon hinter sich. Aber: wo ein Wille, da auch ein Weg. Aufgrund der Coronakrise stand hinter dem 11. Mostiman lange Zeit ein großes Fragezeichen. Doch die zahlreichen Stunden Vorbereitungen und Sitzungen haben sich ausgezahlt. „Es war eine besondere Vorbereitung. Aber wir haben es geschafft“, freut sich Keller. Zwar war aufgrund der Auflagen ein neuer Starterrekord nicht zu erwarten, doch qualitativ waren dafür Topleute aus Europa mit am Start.

Mit der Staatsmeisterschaft über die Sprintdistanz ging es am Samstag bei perfekten äußeren Bedingungen los. 750m Schwimmen im Donau-Arm, 19km anspruchsvolle Radstrecke und ein 5km-Lauf auf schwierigem Gelände waren als Distanzen zu bewältigen.

Michaela Wolf aus Pernegg vom URC Langenlois ließ sich diesen Bewerb nicht entgehen. Der Start erfolgte als Einzelstart – alle 10 Sekunden stürzte sich ein Athlet in die Fluten. Wolf kam mit den Bedingungen und der Strecke sehr gut zurecht, holte sich mit 1:18.51std in der W40 die Bronzemedaille der Österreichischen Meisterschaften, knapp hinter Teamkollegin Barbara Kiener (1:16.58). „Es war super, hat Spass gemacht, alles perfekt organisiert, die Athleten sehr diszipliniert. Es hat alles gut geklappt“, bilanziert Wolf. „Und mit dem 3. Platz in der AK hätte ich nicht gerechnet.“

Stark drauf war auch der aus Gastern stammende Martin Leirer, der sich in der AK45-49 mit fast drei Minuten Vorsprung die Goldmedaille holte, danach auch noch die Olympische Distanz absolvierte.