Eggenburg denkt „von Spiel zu Spiel“. Eggenburg-Trainer Tibor Csoka möchte immer nur das jeweilig nächste Spiel im Fokus haben.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 11. September 2019 (01:47)
Karl Stöger
Eggenburg (Mitte: Kapitänin Sandra Zeitelberger) möchte an die Leistungen, die im Vorsaison-Finish gezeigt wurden, anschließen.

Am Samstag starten auch die Eggenburger Handball-Frauen in die neue Saison. Zum Auftakt geht‘s nach Wiener Neustadt. Das bisher letzte Aufeinandertreffen dieser Mannschaften konnte Eggenburg im April mit 31:22 gewinnen, legte damals auch den Grundstein für den Klassenerhalt, als fünf der insgesamt sechs Saisonsiege in den letzten sechs Runden gelangen.

„Daher müssen wir diesmal besser starten“, lacht Chefcoach Tibor Csoka. Der kann die kommende Meisterschaft nicht so recht einschätzen: „Überall hat sich viel getan, es werden gerade einige Mannschaften neu aufgebaut.“

Auch in Eggenburg herrschte im Sommer reger Betrieb. Den drei Abgängen – Klara Schlegel wechselte zu Thüringen und von dort leihweise in die 2. Deutsche Liga nach Zwickau, Andrijana Janicic (Michalovce/Slowakei) und Torfrau Gudrun Datler (Karrierepause) – stehen drei Neuzgänge gegenüber: Zu Torfrau Diana Öller (Stockerau) und U18-Nachwuchsteamspielerin Marlena Kampelmühler-Rink gesellte sich auch Ex-A-Teamspielerin Miriam Schaupp dazu. Die gebürtige Eggenburgerin feierte mit Hypo NÖ den österreichischen Meistertitel, ehe ein Kreuzbandriss ihren Wechsel zu Dornbirn vereitelte. Nun dockte die 21-Jährige wieder bei ihrem Heimatverein an.

„Wir haben eine ganz junge Mannschaft“, weiß Tibor Csoka. „Aber die Mädels haben gut trainiert – wir sind bereit.“ Mit dem letzten Test gegen MGA Fivers war Csoka zufrieden. Eine Halbzeit wurde knapp gewonnen, eine knapp verloren.

Fraglich zum Auftakt ist hingegen noch Nicol Nejedlikova. Die Slowakin erlitt eine Knieverletzung, ein MRT-Röntgen soll im Laufe dieser Woche Klarheit bringen.