Großer Umbruch bei Eggenburg. Bei Eggenburg fallen zehn Spielerinnen weg. Auch die Waidhofnerinnen Kerschner und Öhlknecht hören auf.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 12. Juli 2017 (02:21)
Karl Stöger
Raphaela Kugler (Mitte) wechselt von Tulln nach Eggenburg. Auf Andrea Kerschner (rechts) wird sie dabei nicht mehr treffen. Die Waidhofnerin beendete ihre Karriere.

Ein massiver Kaderumbau steht derzeit bei WHA-Aufsteiger Eggenburg am Programm.

„Wir waren darauf vorbereitet und wussten bereits einige Monate darüber Bescheid.“UHC Eggenburg-Manager Thomas Ableidinger zum Umbau.

Gleich zehn Spielerinnen, davon acht aus dem engeren Kampfmannschafts-Kader stehen in der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung. Petra Datler, Isabella Plach sowie die Waidhofnerinnen Verena Öhlknecht, und Andrea Kerschner beendeten ihre Karriere, Lisa Ableidinger und Anna Schrammel nehmen die Herausforderung WHA nicht an, Katharina Höpfner begibt sich auf Studienaufenthalt nach Dänemark und Erika Harangozo wechselt in die Slowakei.

„Wir waren darauf vorbereitet und wussten bereits einige Monate darüber Bescheid“, so Manager Thomas Ableidinger. Zwei bis drei slowakische Legionärinnen sollen kommen, dazu wurde bereits Talent Raphaela Kugler aus Tulln verpflichtet. „Wir hatten sie bereits zwei Jahre im Auge und freuen uns, dass sie zu uns wechselt“, so Ableidinger. „Es wird ein schlanker Kader mit 15, 16 Spielerinnen sein. Aber Trainer Tibor Csoka ist sich sicher, dass wir um die Plätze acht bis zehn mitspielen können“, so Ableidinger.

Auch nach einer Torfrau wird noch gesucht. Stammkeeperin Gudrun Datler, die ebenfalls mit einem Karriere-Ende spekulierte, konnte nun aber – zumindest für eine weitere Saison – überredet werden. Noch genießen die Eggenburgerinnen ihre freie Zeit – am 24. Juli geht‘s wieder los.