6:1-Schützenfest bei Schlusslicht Obritz. Diesmal wurde nicht lange gefackelt, und die Tore fielen für die SG bereits vor der Pause am Fließband.

Von Peter Lachnit. Erstellt am 30. September 2014 (16:34)
Aktivposten: Martin Grasl (mitte) steuerte zum 6:1-Sieg in Obritz gleich zwei Treffer bei. Bei einer Chance war er zu uneigennützig, sonst wäre der Hattrick perfekt gewesen.
NOEN, Filippovits

OBRITZ - SG KLOSTERNEUBURG 1:6. Der Tabellenletzte machte es den Klosterneuburgern leicht. Bereits in der vierten Spielminute traf der Obritzer Petr Filip - doch in das eigene Tor.

Schon nach zehn weiteren Minuten wollten sich die Spieler der SG nicht mit Gastgeschenken begnügen und Martin Grasl traf nach einem weiten Pass von Adam Andrejcsik zum 0:2.

Den dritten Treffer erzielte dann Andrejcsik selbst (25.), ehe noch vor der Pause wieder Grasl zum zweiten Mal einschoss. Damit war das Spiel bereits vorentschieden.

SG Klosterneuburg Trainer Kurt Castek: „Obritz hat es uns gleich ganz leicht gemacht mit dem Eigentreffer. Aber ich habe ohnehin mit einem klaren Sieg gerechnet. Wir haben bereits vor der Pause alles klar gemacht. Kurz nach Seitenwechsel haben wir einige Zeit Gas gegeben und danach den Vorsprung geschickt verwaltet“.

In der 57. Minute ging das muntere Tore schießen bereits weiter. Eine erneute Vorlage durch Andrejcsik, diesmal auf Moritz Reinhardt, der das 0:5 besorgte. Danach belohnte sich der Ungar mit seinen zweiten Tor für seine gute Leistung selbst. 0:6 in der 63. Minute für die SG Klosterneuburg.

Die Sache war eindeutig gelaufen und jetzt schalteten die Schützlinge von Kurt Castek einen Gang zurück. Obritz kam ein wenig mehr ins Spiel, ohne wirkliche Akzente setzen zu können. Immerhin, für den Ehrentreffer sollte es noch reichen, einen Elfmeter hielt Abdullah Öztürk.

„Das Spiel ist so abgelaufen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Obritz hielt nur anfangs mit, nach dem 0:3 haben sie dann aufgegeben. Während meine Spieler weiter hungrig waren und der Sieg dadurch auch in der Höhe in Ordnung geht“, freute sich daher auch Trainer Castek bereits in Hinblick auf das Nachtragsspiel gegen seinen Ex-Klub Langenzersdorf (Dienstag abend nach Redaktionsschluss).

Langenzersdorf ist derzeit wie Obritz ebenfalls noch nicht aus den Startlöchern gekommen und liegt nur knapp davor am vorletzen Tabellenrang.