Bitteres Wochenende für Klosterneuburg

Die Klosterneuburger Baseballer konnten am jüngsten Spieltag keinen Erfolg feiern. Gegen Traiskirchen wurde ein deutlicher Vorsprung am Ende knapp verspielt.

Christoph Nurschinger
Christoph Nurschinger Erstellt am 12. August 2020 | 01:07
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Auf Joe Bailey müssen die Titans momentan verzichten. Er verletzte sich bei einem versuchten Catch an der Schulter.
Foto: Privat

Die Klosterneuburger erwischten in Traiskirchen einen rabenschwarzen Spieltag und mussten sich in beiden Begegnungen geschlagen geben. Die brütende Hitze zeigte die die Besetzungsprobleme der Klosterneuburger gnadenlos auf.

Gegen die Vienna Lawnmowers war diesmal kein Kraut gewachsen. Die Hitze zeigte rasch Wirkung und so unterliefen den Titans bereits zu Beginn der Partie einige entscheidende Defensivfehler. Im Gegenzug konnten die Klosterneuburger am Schlag auch kaum erfolgreich agieren und mussten die Wiener früh davonziehen lassen.

Bereits nach den ersten beiden Innings war klar, dass sich diese Partie zu einer deutlichen Sache für die Lawnmowers entwickeln würde und spätestens nach dem fünften Inning war nichts mehr zu hoeln. Die Wiener verwalteten den Vorsprung locker und ließen die Titans nicht mehr zurück in die Partie.

TRAISKIRCHEN GRASSHOPPERS II - DANUBTE TITANS 14:13. An Spannung kaum zu überbieten, war dann der Schlagabtausch zwischen den Gastgebern aus Traiskirchen und den Klosterneuburgern. Konträr zur ersten Partie starteten die Titans dominant und erspielten sich rasch einen deutlichen Vorsprung.

Nach den ersten beiden Innings lagen die Klosterneuburger bereits mit 11:0 in Führung. Dann schwanden die Kräfte allerdings erneut und die Grasshoppers begannen eine fulminante Aufholjagd. Inning für Inning kamen die Gastgeber näher heran, während auf Seiten der Titans die Kräfte schwanden. So stand es nach dem letzten Inning 13:13 und die Partie musste in der Verlängerung entschieden werden. Während die Traiskirchner im letzten Inning einen Punkt erzielen konnten, waren die Klosterneuburger Tanks leer und das Spiel ging mit 14:13 an die Gastgeber.

„Hauptgrund für die beiden bitteren Niederlagen war eindeutig Spielermangel. Durch zwei Verletzungen hatten wir keinen einzigen Wechselspieler, was sich bei diesen Verhältnissen natürlich doppelt bemerkbar macht,“ erklärt Stephan Unger von den Titans, die weiterhin auf Spielersuche sind: „Wir freuen uns über jeden Neuzugang egal aus welcher Altersklasse. Gelegenheit zum Schnuppern gibt es jeden Mittwoch von 16 bis 20 Uhr im Aupark.