Danube Titans verpassten knapp die Sensation. Für die Titans setzte es in den jüngsten drei Spielen jeweils knappe Niederlagen. Gegen die Ligadominatoren Vienna Cyclones hatte man aber nur um einen Punkt das Nachsehen.

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 07. August 2019 (01:54)
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Auf Joe Bailey müssen die Titans momentan verzichten. Er verletzte sich bei einem versuchten Catch an der Schulter.

Zwischen den Traiskirchnern und der Klosterneuburger-Tullner Baseballkooperation entwickelte sich rasch ein zügiges Spiel. Zunächst hatten die Titans leichte Vorteile und die Grasshoppers mussten mehrmals den Pitcher wechseln um nicht den Anschluss zu verlieren. Speziell die Verteidigung der Titans wirkte im Vergleich zur bisherigen Saison stark verbessert.

Getragen von der längeren Bank und den somit größeren Kräften gegen Ende des Spiels, konnten die Grasshoppers sich im letzten Inning dann doch noch leicht absetzen und ein paar Unkonzentriertheiten der Titans nutzen um sich mit 13:8 durchzusetzen.


VIENNA METS - DANUBE TITANS 13:5. „Eine unerwartet bittere Niederlage. Wir hätten diese Partie auch gewinnen können,“ fasste Obmann, Pitcher und Shortstop Stephan Unger die Partie gegen die favorisierten Tabellenführer zusammen.

Im Vorhinein hat man sich gegen die Tabellenführer zwar kaum Chancen ausgerechnet, nach dem zweiten Inning stand es jedoch unerwaret 0:3 für die Titans. Danach dachte man vielleicht schon zu sehr darüber nach, die Sensation zu schaffen und die Konstanz ging komplett verloren. Wegen kapitaler Verteidigungsfehler kassierte man im dritten Inning leich 6 Punkte und lag wieder zurück. Es folgte ein Wechselbad der Gefühle, da sich ein hervorragendes Inning meist mit einem katastrophalen abwechselte und man so immer die Möglichkeit vor Augen hatte, jedoch letztlich nie näher herankam. 


VIENNA CYCLONES - DANUBE TITANS 11:10. Dass die Leistungskurve der Titans aktuell nach oben geht, zeigte auch das Spiel gegen die Cyclones. „Wir hatten eigentlich eine deutliche Niederlage erwartet.“ gestand Unger nach dem nervenzehrenden Spiel. Angeführt von einer bärenstarken Pitchingleistung von Taib Inzagul kombiniert mit einer besseren Offensivleistung als zuletzt spielten man gegen die haushohen Favoriten plötzlich auf Augenhöhe und hatte den Sensationserfolg fasst geschafft.

Bei 8:10 für die Titans und im letzten Inning, hatte die Titans-Defensive bereits zwei Outs verzeichnet. Die Kräfte bei den Pitchern schwanden allerdings im schlechtesten Moment. Ein ungenauer Pitch führte zu einem 2-Punkte Homerun der Cyclones, die auch beim letzten Pitch anschrieben und das Spiel somit in letzter Sekunde noch auf 11:10 drehten.