Duchess Klosterneuburg feiern ungefährdete Siege. Die zweite Mannschaft aus Graz kann nur phasenweise mit den Klosterneuburgerinnen mithalten.

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 24. Februar 2021 (01:58)
Michaela Wildbacher konnte an ihre starke Leistung, die ihr im Cup den MVP-Award einbrachte, anknüpfen und war auch an diesem Wochenende kaum zu bremsen.
Filippovits

BK RAIFFEISEN DUCHESS - UBSC DBBC GRAZ 66:48. Die frischgebackenen Cupsiegerinnen haben trotz der deutlichen Favoritenrolle in diesem Duell kein Problem den richtigen Fokus zu finden.

In den ersten Minuten spielen sie einen deutlichen Vorsprung heraus, den die Grazerinnen im weiteren Spielverlauf nicht mehr verringern können. Die Liganeulinge aus der Steiermark haben im ersten Viertel grobe Probleme und so scheint die Partie beim Viertelstand von 20:5 fast schon entschieden.

Im zweiten Viertel zeigen die Gäste allerdings, was in ihnen steckt und halten gut mit. Der Vorsprung der Klosterneuburgerinnen erhöht sich bis zur Halbzeitpause nur minimal auf 40:22.

Nach der Halbzeit probieren die Gäste es mit einer interessanten Zonenverteidigung, die den Duchess durchaus Probleme bereitet. Eine mangelhafte Wurfquote verhindert aber eine Aufholjagd der Steirerinnen. Im letzten Viertel ist der Sieg dann nicht mehr in Gefahr und die Duchess bringen den Vorsprung mit minimalem Kraftaufwand über die Zeit.

UBSC DBBC GRAZ - BK RAIFFEISEN DUCHESS 51:88. Auch das zweite Aufeinandertreffen an diesem Wochenende geht deutlich an das Team Franz Zderadicka. Die Duchess eröffnen mit aggressivem Zonenpressing und erzwingen zahlreiche Turnover, die sie am anderen Ende effektiv in Punkte ummünzen. Die Gastgeberinnen erfangen sich nach einem Timeout, liegen zu diesem Zeitpunkt aber bereits deutlich zurück. Im zweiten Viertel zeigen die Grazerinnen kurz ihr ganzes Potenzial auf. Innerhalb von wenigen Minuten, in denen den Klosterneuburgerinnen kaum etwas gelingt, verkürzen sie auf 19:21.

Überraschende Aufholjagd

Die Duchess vernehmen den deutlichen Weckruf rechtzeitig und haben mit einem 13:0-Run die richtige Antwort parat.

Im dritten und vierten Viertel halten die Steirerinnen zwar brav mit, wirklich gefordert sind die Duchess dadurch aber nicht. So lassen die Klosterneuburgerinnen nichts mehr anbrennen und nutzen die Gelegenheit gleichzeitig um den jüngeren Spielerinnen viel Spielzeit zu geben.