Dukes Klosterneuburg: Aufstieg oder früher Abschied. Vieles spricht für ein frühes Ausscheiden der Dukes gegen Wels. Es gibt aber auch Grund zur Hoffnung.

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 31. März 2021 (01:07)
Eine akrobatische Einlage von Steven Kaltenbrunner, den die Dukes über weite Strecken des Spiels gut unter Kontrolle haben.
Filippovits, Filippovits

Auf die Verletzung von Edin Bavcic angesprochen gibt Damir Zeleznik es unverblümt zu: „Jeder Ausfall tut weh, der von Edin ist aber besonders schmerzhaft.“ Nach einer unglaublichen Serie an Verletzungen und Ausfällen gehen die Dukes mit einer Rumpftruppe in die Viertelfinalserie gegen Wels. In Anbetracht des famosen Saisonstarts ist das natürlich äußerst schmerzhaft.

Wenn die Dukes ihren Chancen aber nicht nachweinen, sondern sich auf ihre Stärken konzentrieren, traut Coach Zeleznik seiner Mannschaft eine Überraschung zu.WAS SPRICHT DAFÜR?

Der Kampfgeist: Die Dukes haben gezeigt, dass sie mit schwierigen Situationen umgehen können. Auch in den härtesten Phasen der Saison war man nie chancenlos. Mit viel Kampfgeist ist den Dukes eine frühe Überraschung zuzutrauen. Wels weiß, dass man auch gegen angezählte Dukes aufpassen muss.

Der Gegner: Der Sieg gegen St. Pölten war für die Dukes Gold wert. Ohne Bavcic ruht viel Verantwortung auf den Schultern von Lakoju und Jakubowski. St. Pölten würde da ein großes Problem darstellen. Die „Großen“ von Wels sind hingegen weniger dominant.WAS SPRICHT DAGEGEN?

Die Ausfälle: Bei den Dukes fehlt fast die Starting Five. Predrag Miletic, Edin Bavcic, Max Hopfgartner und Jurica Blazevic sind vom restlichen Kader nicht zu kompensieren. Außerdem wurde die Zusammenarbeit mit Jahmar Young wieder beendet. Das kann selbst ein überragend spielender Valentin Bauer kaum kompensieren.

Die leere Halle: Mit der Stimmung eines vollen Dukes-Castle können die BK-Herren jeden Gegner schlagen. Der Heimvorteil wird vor den leeren Rängen allerdings eine wesentlich kleinere Rolle spielen als den Dukes lieb wäre.