Dukes Klosterneuburg: Grunddurchgang bleibt spannend. Die Dukes mühen sich gegen Traiskirchen zu einem Sieg und verlieren gegen Kapfenberg erst in der Nachspielzeit

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 06. Januar 2021 (01:36)
Aminey Lakoju war gegen Traiskirchen im ersten Viertel spielbestimmend. Gegen Kapfenberg kam er hingegen kaum zur Geltung.
Filippovits

TRAISKIRCHEN LIONS - BK IMMOUNITED DUKES 83:90. Gegen Traiskirchen will es für die Klosterneuburger Baksetballer einfach nicht ganz nach Wunsch klappen. So wie auch in den ersten beiden Begegnungen in der Liga und im Cup, haben die Dukes wieder große Mühe mit den Traiskirchnern und können sich gegen die Schlusslichter nicht absetzen.

Nach dem ersten Abschnitt steht es 20:20 und in die Kabine geht es mit 45:44. Nach der Halbzeitpause ist es Pedrag Miletic, der das Spiel an sich reißt und die Dukes in Führung bringt, doch selbst im letzten Abschnitt wechselt die Führung mehrmals. In der eng umkämpften Schlussphase haben die Dukes allerdings die besseren Nerven und siegen am Ende doch verdient.

BK IMMOUNITED DUKES - KAPFENBERG BULLS 64:74. Klosterneuburg muss ohne Bavcic und Laurent auskommen, liefert jedoch einen absoluten Blitzstart. Nach dem ersten Viertel liegen die Dukes mit 19:5 in Führung.

Bis zur Pause kommen die Gäste besser ins Spiel und verkürzen auf 28:21. Thomas Schreiner halten die Dukes abwechselnd mit Danek, Leydolf und Bauer ausgezeichnet in Schach.

Im dritten Viertel haben die Dukes früh mit Foulproblemen zu kämpfen und Kapfenberg dreht das Spiel. Kurz vor Schluss der Partie wird Pedrag Miletic durch einen äußerst fragwürdigen Pfiff ausgeschlossen, doch die Dukes retten sich in die Overtime. In dieser sind die Kapfenberger aber eindeutig besser und frischer. Die Dukes müssen sich trotz einer beherzten Leistung geschlagen geben und lassen die Vienna und Gmunden wieder herankommen.

Im Auswärtsspiel gegen die Timberwolves sind die Klosterneuburger der große Favorit, ein Endergebnis lag zu Redaktionsschluss jedoch noch nicht vor.