Dukes Klosterneuburg: Timberwolves kein Stolperstein. Die Klosterneuburger sind nicht zu stoppen und holten sich gegen die Konkurrenten aus Wien den sechsten Sieg in Serie.

Von Markus Nurschinger. Erstellt am 18. November 2020 (01:04)
Der junge Aufbauspieler Melchior „Mio“ König kam gegen die Timberwolves zu seinem ersten Einsatz mit den Dukes.
Filippovits

Einen perfekten Beginn erwischten die Klosterneuburger im Derby gegen die Wölfe aus Wien. In der Anfangsphase verfehlten die Dukes keinen Wurf und lagen so rasch mit 18:5 in Front. Nach diesem furiosen Start und einigen Wechseln war dann aber ein wenig die Luft draußen, dennoch holten die Gastgeber das erste Viertel souverän mit 24:11.

Im zweiten Spielabschnitt ließen die Wiener den Vorsprung der Klosterneuburger zunächst zumindest nicht größer werden, agierten streckenweise sogar durchaus auf Augenhöhe mit den Gastgebern und Tabellenführern. Dann übernahmen die Dukes aber vor allem durch Würfe aus der Distanz wieder das Zepter und führten bald mit 45:25 mehr als deutlich. Kurz vor der Pause brachte Headcoach Damir Zeleznik mit Melchior „Mio“ König auch noch seinen Neuzugang zum Einsatz, der 19-jährige wurde vom Kooperationsklub Mistelbach hochgeholt.

Alle Spieler am Sieg beteiligt

Somit bekamen bereits zu diesem Zeitpunkt alle Kaderspieler der Dukes Einsatzzeit auf dem Parkett. Zur Halbzeit lagen sie mit 58:36 deutlich voran. Nach der Pause schalteten beide Teams einen Gang zurück, die Dukes verwalteten ihren Vorsprung und hatten wenig Mühe mit den Wienern, die merkten, dass für sie in dieser Begegnung nichts mehr zu holen war. Dennoch ging der dritte Durchgang mit 18:22 an die Wiener.

Im Schlussabschnitt ließen die Klosterneuburger endgültig nichts mehr anbrennen. Angeführt vom stark aufspielenden Valentin Bauer, der mit 26 Punkten ein neues persönliches Career-High ablieferte, zogen sie Punkt um Punkt davon. Am Ende siegte der Rekordmeister verdient mit 110:76.