Historischer Titel für Duchess Klosterneuburg. Mit einer kämpferischen Leistung konnten die Klosterneuburgerinnen sich gegen Graz durchsetzen.

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 27. Februar 2019 (04:32)
Filippovits
Zum ersten Mal seit 2003 konnten die Klosterneuburgerinnen sich über einen Titel folgen. Auch in der Liga stehen die Chancen nun gut.

Beide Mannschaften starteten sichtlich nervös ins Cupfinale. Die Defensiven waren zwar von der ersten Minute weg druckvoll und mit vollem Einsatz auf dem Parkett, die Ofensivatbeilungen brauchten allerdings ein paar Minuten um das Visier richtig einzustellen.

Nachdem die Grazerinnen zuerst Punkten konnten, liefen die Duchess kurz einem kleinen Rückstand hinterher, doch Anna Boruta schrieb als erste Spielerin für Klosterneuburg an und brachte die Duchess mit einem wunderbaren Dreipunkter in Führung.

Danach kamen die Klosterneuburgerinnen offensiv immer besser ins Spiel, während die Grazerinnen sich mit der harten Verteidigung der Duchess abmühten. Obwohl es bei den Grazerinnen offensiv nicht laufen wollte, hielten die Steirerinnen hinten sehr gut dagegen, doch ein 8:0 Run der Duchess kurz vor der Pause stellte den deutlichen Halbzeitstand von 32:20 her.

„Mit der ersten Halbzeit war ich sehr zufrieden. Wir haben Graz keinen einzigen leichten Wurf gelassen und vorne viele Chancen kreiert,“ war Trainer Stano Stelzhammer mit der ersten Hälfte zufrieden

Die Grazerinnen gaben die Begegnung aber nicht auf und hielten tapfer dagegen. Selbst als Graz Coach Andrej Kuzma das Feld nach zwei technischen Fouls verlassen musste ließen sie sich nicht abschütteln. „Man muss den Grazerinnen ein großes Kompliment machen. Sie haben sich nie aufgegeben und bis zur letzten Sekunde gefightet,“ zollte Stelzhammer den Grazerinnen Respekt.

In der Schlussphase kämpften die Steirerinnen sich noch einmal heran, der Vorsprung der Duchess war aber zu groß. Jetzt gibt es zwei Tage nur leichtes Training für die Klosterneuburgerinnen, ehe es wieder voll weiter geht. „Offensiv gibt es noch Potenzial,“ glaubt der Trainer.