Klarer Sieg im ersten Heimspiel für Klosterneuburg. Im ersten Niederösterreich-Derby der Saison hatten die Dukes keine Mühe mit dem Team aus St. Pölten.

Von Markus Nurschinger. Erstellt am 14. Oktober 2020 (01:35)
Mit 17 Punkten war Pedrag Miletic der Top-Scorer der Partie. Insgesamt konnten sich alle Dukes in dieScorerliste eintragen, was für einen ausgewogenen Kader spricht.
Filippovits

BK IMMOUNITED DUKES – SKN ST. PÖLTEN 92:62. Die Dukes haben offensichtlich etwas aus der Vorbereitungsniederlage gegen St. Pölten gelernt. Das erste Heimspiel der Dukes begann gut für die Gastgeber, sie legten mit einem 6:0-Run los.

Als Ami Lakoju nach knapp vier Minuten bereits auf 11:2 erhöhte, wurde es St. Pölten-Headcoach Worenz zu bunt und er berief eine frühe Auszeit ein. Das brach den Klosterneuburger Offensiv-Rhythmus ein wenig, die Gäste konnte das aber nicht zu ihrem Vorteil nutzen.

Dank der soliden Defensivleistung des Rekordmeisters hieß es nach den ersten zehn Minuten schon 20:8 für die Klosterneuburger.

Spiel nach erster Halbzeit entschieden

Auch im zweiten Abschnitt ließen die Dukes nicht locker und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Knapp vor der Halbzeit stand es dann schon 44:16 aus Sicht der Klosterneuburger. Die St. Pöltner hatten nur wenig entgegenzusetzen und wirkten teilweise ratlos. Mit einer hohen Trefferquote und einer starken Defense lagen die Dukes zur Pause klar mit 51:21 voran.

Nach dem Seitenwechsel agierten die Klosterneuburger dann aber plötzlich nicht mehr souverän, was vermutlich der hohen Führung geschuldet war. Das nutzten die Gäste zu einem 5:15-Lauf. In den letzten Minuten des dritten Abschnittes fingen sich die Dukes aber wieder – mit 69:39 ging es in die letzten zehn Minuten.

Das Spiel war faktisch entschieden, das sah man beiden Mannschaften im Schlussabschnitt auch an. Die Intensität wurde deutlich gedrosselt und es wurde nur noch das Nötigste getan. Letztlich feierten die Klosterneuburger mit dem 92:62 einen mehr als deutlichen Heimerfolg und durften über den zweiten Sieg im zweiten Spiel jubeln.