Dukes unterliegen in Kapfenberg. Mit dem jüngsten Sieg gegen Oberwart haben die Dukes sich etwas erfangen, gegen Kapfenberg können die Klosterneuburger ohne den verletzten Edin Bavcic keine Überraschung feiern.

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 17. März 2021 (20:51)
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Amineye Lakoju und die Dukes konnten in Kapfenberg nur zeitweise mithalten.
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Den Dukes ist klar, dass man als Außenseiter ins Duell mit Kapfenberg geht. Zuletzt konnten nur die Swans den Steirern das Wasser reichen und bei den Klosterneuburgern fehlt Edin Bavcic, der nach einer schlechten Landung im letzten Spiel mit Problemen an der Achillessehne ausfällt. "Kapfenberg ist das stärkste Team der Liga und verfügt über eine enorme Spielintelligenz. Wir werden versuchen, ein gutes Ergebnis in Kapfenberg zu erspielen," so Dukes-Coach Damir Zeleznik vor der Partie. 

Die Dukes starten mit Bauer, Burgemeister, Young, Laurent und Lakoju, während bei den Bulls Schreiner, Cigoja, Koka, Schrittwieser und Herrera die Startformation bilden. Kapfenberg ist zunächst besser, kommt jedoch früh in Foulprobleme und kann sich dadurch nicht absetzen. Beim Zwischenstand von 23:20 gehen die Teams in die erste Viertelpause. 

Zweiter Abschnitt geht an Kapfenberg

Die Dukes kommen besser aus der kurzen Pause und holen sich durch gute Defensive und einen Dreipunkter von Alex Laurent die 25:27-Führung, doch nach einem raschen Timeout von Bulls Coach Mike Coffin, reißt der Faden bei den Dukes komplett. Über vier Minuten lang gelingt den Gästen kein Korb, während Kapfenberg einen 12:0-Run hinlegt. 

Erst die Einwechslung von Ami Lakoju bringt wieder Leben und Punkte in das Spiel der Dukes. Nach einem Korb, einem Assist und einem Block des Centers sind die Dukes wieder auf 37:33 heran. Die letzten Minuten vor der Pause gehören aber wieder ganz klar den Bulls, die mit einer verdienten 44:33-Führung in die Halbzeit gehen. 

Dukes machen es spannend

Im dritten Viertel sind die Teams größtenteils auf Augenhöhe unterwegs, die Steirer haben die Partie jedoch über weite Strecken unter Kontrolle. In den letzten Minuten bleiben die Dukes diesmal konstanter, während bei Kapfenberg der Fokus schwindet. Mit einem Wunderwurf nahe der Mittellinie, bei dem er gefoult wurde und einem in Folge verwerteten Freiwurf bringt Danek die Underdogs überraschend auf 59:58 heran. 

Führungswechsel im Schlussviertel

Nach 30 Sekunden gehen die Dukes im vierten Viertel mit 59:60 in Führung und die Partie steht kurzzeitig völlig auf dem Kopf. Kapfenberg wirkt konsterniert und unorganisiert, doch die Dukes lassen einige Gelegenheiten ungenutzt vergehen. Das kann man sich gegen Kapfenberg nicht leisten, denn innerhalb von 30 Sekunden bringt Cigoja Kapfenberg wieder mit 65:60 in Führung. Gleichzeitig kommt Lakoju, der in Abwesenheit von Bavcic umso wichtiger ist, endgültig in Foulprobleme.

Danach ist die Luft bei den Dukes endgültig draußen und die Gäste kommen nicht mehr heran. Am Ende müssen sich die Dukes nach einer Partie mit guten und schlechten Phasen verdient mit 83:70 geschlagen geben.