Klosterneuburg konnte gegen Oberwart nicht überraschen. Die Dukes waren noch nicht fit genug um über die ganze Spielzeit mitzuhalten. Jetzt braucht es einen Sieg.

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 27. Januar 2021 (01:48)
Um die Ausfälle bei den Klosterneuburgern zu nützen, setzte Oberwart den Spielaufbau der Dukes über weite Strecken hart unter Druck. Valentin Bauer musste hart arbeiten, konnte aber dennoch 13 Punkte für die Dukes beisteuern.
Filippovits

BK IMMOUNITED DUKES - OBERWART GUNNERS 60:75. Nach einer längeren durch Corona bedingten Pause stiegen die Dukes am Sonntag wieder in den Spielbetrieb in der Liga ein. Eigentlich hätten die Klosterneuburger die Pause noch verlängert, da zahlreiche Stützen weiterhin ausfallen und viele Spieler eindeutig noch nicht ganz fit waren.

Ein Vorteil für die Gäste, den sich diese nicht nehmen ließen. Offiziell ist aus Sicht Oberwarts die restliche Liga schuld, denn die Burgenländer hätten einer Verschiebung nur zugestimmt, wenn ihre restlichen Spiele ebenfalls verschoben worden wären.

Auf dem Parkett ging es in der ersten Halbzeit enger zu als erwartet. Die Dukes, bei denen diesmal auch Joshua Schönbäck und Melchior König zu einigen Einsatzminute kamen, hielten ordentlich dagegen.

Nach dem ersten Viertel stand es nur 15:16. Oberwart hatte große Probleme mit der Zonenverteidigung der Dukes und wirkte teilweise wie eingeschläfert. Im zweiten Viertel konnten die Klosterneuburger sich sogar absetzen und mit 32:27 in die Pause gehen.

Stimmung war aufgeheizt

Ab dem dritten Viertel schwanden bei den Dukes dann aber endgültig die Kräfte. Oberwart verteidigte sehr hart und die Klosterneuburger mussten dieser harten Defensive in der zweiten Halbzeit Tribut zollen und Oberwart setzte sich schließlich doch entscheidend ab.

Im Umfeld der Partie kam es zu einigen Querelen. Wie bereits erwähnt, war Klosterneuburg nicht glücklich über die Austragung der Partie, doch Oberwart schob den schwarzen Peter in einem Statement der restlichen Liga und den Timberwolves zu. Auch während der Partie war die Stimmung aufgeheizt. So beschwerte sich Oberwart-Coach Horst Leitner sogar bei den Schiedsrichtern, weil ihm die Arbeit des Klosterneuburger Hallensprechers nicht passte.