Erstellt am 14. September 2016, 05:57

von Markus Nurschinger

Maurice Barrow ist nun ein Duke. Kaderplanung nach Barrow-Verpflichtung so gut wie abgeschlossen. Sallomon sieht in als tolle Verstärkung.

Maurice Barrow (r.) hier im Duell mit Curtis Bobb ist seit vergangener Woche ein Duke. Obmann Werner Sallomon verspricht sich viel von der Neuverpflichtung.  |  NOEN, Filippovits

Nach der Verpflichtung von Jurica Blazevic und Eric Schranz melden die BK Dukes Klosterneuburg den nächsten Neuzugang. Ab dieser Saison wird der US-Amerikaner Maurice Barrow im Dress des österreichischen Rekordmeisters auflaufen.

Der 24-jährige Barrow ist in Österreich kein Unbekannter: In der Saison 14/15 spielte er für den WBC Wels, aus dieser Zeit kennt er auch noch Dukes-Spieler Romed Vieider, der den Kontakt hergestellt hat. Damals erzielte der vielseitig einsetzbare Forward durchschnittlich 9,8 Punkte und holte 4,4 Rebounds. Zuletzt war er in der australischen State League für die Geraldton Buccaneers im Einsatz und beeindruckte dort mit durchschnittlich 23,7 Punkten, 8,9 Rebounds und 3,1 Assists.

Dukes-Obmann Werner Sallomon hat eine hohe Meinung von Barrow: „Er kennt die österreichische Liga, ist vielseitig einsetzbar und agiert sehr mannschaftsdienlich. Seine Physis, Defense und sein Zug zum Korb sind sicherlich seine größten Stärken. Ich bin überzeugt, dass er die notwendigen Voraussetzungen mitbringt, um sich gut in unser Team einzufügen.“ Indess ging die Vorbereitung für die Klosterneuburger weiter. Am Wochenende spielten die Dukes gegen BK Kolin und BK Pardubice. Dabei musste Headcoach Zoran Kostic nach wie vor auf Jozo Rados und Romed Vieider verzichten, auch Barrow wird erst in der kommenden Woche zum Team stoßen.

Gegen Kolin verloren die Dukes knapp mit 66:73, gegen den tschechischen Cupsieger setzte es eine 48:97 Pleite. Trotz der Niederlagen war Kostic zufrieden: „Die Spiele haben ihren Zweck erfüllt und die jungen Spieler konnten wieder wertvolle Erfahrung gegen sehr starke Gegner sammeln. Wichtig war auch, dass wir keine Verletzung riskieren.“