Rang drei beim Vier Nationen Turnier. Herren Nationalteam / Eine knappe Niederlage im letzten Spiel gegen Ungarn bescherte dem österreichischen Team nur Rang Drei.

Von Peter Lachnit. Erstellt am 30. Juli 2014 (10:21)
NOEN, Michael Filippovits
Jesse Seilern im Dress des Nationalteams. Beim Vier-Nationen-Turnier erwies sich der Dukes-Neuzugang zumindest noch nicht als großer Scorer. Nach drei Punkten beim Sieg gegen Bulgarien ging er bei den Niederlagen gegen Ungarn und Portugal leer aus.

Am 10. August beginnt die „Mission 2015“ des österreichischen Nationalteams - die EM-Qualifikationsspiele gegen Deutschland, Polen und Luxemburg. Vergangenes Wochenende bereitete sich das Team um Nationalteamcoach Werner Sallomon und den Dukes Momo Lanegger, Jozo Rados und Neo-Duke Jesse Seilern in Oberwart beim Vier Nationen Turnier darauf vor. Dabei wurde Bulgarien mit einer soliden Leistung 78:67 geschlagen. Die Südeuropäer sind im Vorjahr erst im Play-off an der frühzeitigen EM-Qualifikation gescheitert.

Team Austria fand keinen Rhythmus

Im Duell gegen den späteren ungeschlagenen Turniersieger Portugal haperte es für das Team Austria von Anfang an. „Wir haben in keiner Phase des Spiels einen Rhythmus gefunden, einfach desaströs“, war Sallomon mit der Leistung seiner Spieler unzufrieden, obwohl die Niederlage mit acht Punkten Differenz (62:70) im Rahmen blieb. Im letzten Spiel gegen den Nachbarn Ungarn fehlte Enis Murati, der sich gegen Portugal ein Cut zuzog und sicherheitshalber pausierte. Dennoch beherrschte Österreich lange Zeit das Geschehen am Parkett in der „Oberwarter Sauna“ und wirkte frischer als der Gegner.

Kurz nach der Halbzeit stand es 42:24 für das österreichische Nationalteam, eine komfortable Führung. Vielleicht zu hoch, Siegessicherheit bringt manchmal Schlendrian in die Aktivität am Feld. Nach einem 13:0 Lauf des ungarischen Nationalteams erkannten die österreichischen Spieler wieder den Ernst der Lage und so konnte Ungarn nur ein einziges Mal - in der 38. Minute - in Führung gehen. Diese allerdings mit einem verwandelten Freiwurf Sekunden vor Spielende verwalten. Endstand 65:66 und daher nur Platz drei für Team Austria beim letzten Test vor heimischen Publikum.

Werner Sallomon in einer Bilanz: „In der EM-Qualigruppe müssen wir unter die ersten zwei Teams kommen. Hier waren es nur Testspiele und ich bin zufrieden mit dem, was ich von den Jungs gesehen habe.“