Erstellt am 11. Januar 2017, 05:47

von Markus Nurschinger

Ojo doch kein Duke. Nach vier Spielen im Dukes-Dress kam für den Briten das Aus. Für ihn holen die Klosterneuburger heuer keinen Ersatz mehr.

Vier Spiele durfte Michael Ojo im Dress der Klosterneuburger Dukes bestreiten. Nach der Auflösung des Tryout-Vertages wechselte Ojo nun nach Gmunden.  |  NOEN, Filippovits

Die BK Dukes Klosterneuburg haben den Tryout-Vertrag mit Michael Ojo in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst.

Der 27-jährige Guard mit britischem Pass stieß Mitte Dezember zu den Klosterneuburger Basketballern und absolvierte vier Spiele, in denen er im Schnitt auf 10.5 Punkte und fünf Rebounds kam. „Die Vertragsauflösung hat rein sportliche Gründe und wurde von unserem Trainerstab getroffen. Ojo war schlicht und ergreifend nicht der Point Guard, den sie sich erwartet haben. Vor diesem Hintergrund war diese Entscheidung für beide Seiten die einzig sinnvolle Alternative“, begründet BK-Obmann Werner Sallomon diesen Schritt. Aus heutiger Sicht wird man keinen Ersatz für Michael Ojo holen.

Neben dem Abgang von Michael Ojo, steht für die Klosterneuburger Basketballer aber nun auch fest, gegen wen sie im Cup spielen werden. Mit dem Abschluss der 18. Bundesliga-Runde - Halbzeit - wird die Tabelle auch gleichzeitig als Setzliste für den Cup herangezogen. Aufgrund der Niederlagen von Graz und Klosterneuburg in der letzten Bundesliga-Runde, belegen die Dukes weiterhin den letzten Platz, hinter den Grazern.

Damit kommt es zum Duell zwischen dem UBSC und den Klosterneuburgern. Heimrecht haben in diesem Fall die besser platzierten Grazer.

In der Bundesliga haben die Klosterneuburger indess die Chance für die letzte Pleite gegen Fürstenfeld Revanche zu nehmen. Am Sonntag gastieren die Panthers um 17 Uhr im Dukes-Castle. Im ersten Heim-Duell mit den Grazern, konnten die Klosterneuburger mit 75:66 knapp die Oberhand behalten.

Ein Fragezeichen steht noch immer hinter dem Einsatz von Jozo Rados. „Ich hoffe sehr, dass er spielen kann. Das wäre für uns sehr wichtig, immerhin ist er in unserer derzeitigen Konstellation ein sehr wichtiger Bestandteil“, hofft Sallomon auf einen Einsatz des Starting-Centers.