Dukes erkämpfen Sieg in der Verlängerung

Erstellt am 11. Dezember 2021 | 19:51
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Basketball
Symbolbild
Foto: shutterstock.com
Die BK Dukes setzen sich in einer spannenden Partie erst nach Verlängerung mit 90:91 gegen Wels durch.
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Die Dukes müssen erneut ohne Miletic und ohne Oikonomopoulos spielen. Auch Mullings und Joyce haben noch keine Spielberechtigung erhalten. Die Dukes hatten vom Heimsieg gegen Oberwart aber eine spürbare Portion Selbstvertrauen im Gepäck.

Beide Teams starten gut in die Partie. Klosterneuburg ist besonders in der Defensive hellwach und macht großen Druck auf die Gastgeber. Der macht sich zur Viertelmitte langsam bezahlt und die Klosterneuburger setzen sich ab. Wels erhöht jetzt selbst die Intensität und das Spiel wird etwas härter. Die Dukes sind dennoch die bessere Mannschaft und gehen mit einem verdienten Vorsprung von 13:23 ins zweite Viertel.

Zunächst bleibt das das Spiel auf Augenhöhe. Bei den Dukes schleichen sich im Verlauf des zweiten Viertels aber immer mehr Fehler ein. Wels kann davon profitieren und lässt den Vorsprung der Dukes rasch schmelzen. Die Dukes finden kaum Wege unter den Korb, können dank mehrerer Dreipunkter aber noch knapp in Führung halten. Halbzeitstand: 34:38 aus Sicht der der Flyers.

In der zweiten Halbzeit bleibt es spannend. Wels kommt mehrfach auf ein oder zwei Punkte an die Dukes heran. Zwei Minute vor dem Ende des Viertels muss Bauer angeschlagen vom Feld. Ein Schreckmoment für die Klosterneuburger, die aber gut antworten und sich mit einer starken Schlussphase noch auf 54:61 absetzen.

Die ersten Minuten des Schlussviertels gehören aber wieder den Gastgebern, die erneut herankommen. Knapp fünf Minuten vor dem Ende sieht sich Dukes-Coach O’Shea gewzungen, den Lauf der Gastgeber zu stoppen und bei 64:65 ein Timeout zu nehmen. Das Spiel bleibt aber weiterhin unglaublich spannend. Im letzten Angriff gleicht Orf mit einem Buzzerbeater auf 78:78 aus und das Spiel geht in die Verlängerung.

Auch die Verlängerung ist ein offener Schlagabtausch. Die Klosterneuburger legen immer wieder vor, doch Wels bleibt dran. Drei Minuten vor dem Ende muss Bauer mit einem Krampf vom Feld. Die Dukes werfen aber noch einmal alles in den Ring und können sich am Ende mit einem hauchdünnen aber verdienten 90:91 durchsetzen.