Dank Sieg wieder an der Tabellenspitze. Aufgrund der Niederlage von Gmunden in Wels thronen die Klosterneuburger nun wieder auf dem ersten Platz.

Von Markus Nurschinger. Erstellt am 22. Januar 2020 (02:25)
Auch im dritten Duell mit St. Pölten konnten sich die Dukes in dieser Saison durchsetzen. Max Hopfgartner war hinter Jurica Blazevic, der 23 Punkte scorte, mit 15 Punkten zweitbester Duke.
Filippovits

Auch beim dritten Niederösterreich-Derby zwischen den Dukes und Aufsteiger St. Pölten zum Auftakt der Platzierungsrunde gingen die Klosterneuburger als Sieger hervor.

Die Dukes, die auf den verletzten Benni Danek verzichten mussten, begannen stark und setzten sich rasch auf 2:10 ab. Nach einem kurzen Zwischenhoch der St. Pöltner, in dem sie auf drei Punkte herankamen, legten die Dukes einen Gang zu und stellten nach acht Minuten bereits auf 7:26. Ein 7:0-Run brachte die Gastgeber zwar etwas heran, mit 14:30 war die Führung der Dukes nach dem ersten Viertel trotzdem noch komfortabel.

Unkonzentrierte Dukes lassen SKN aufkommen

Im zweiten Abschnitt wirkten die Landeshauptstädter wesentlich aktiver und kamen zurück. Nach sechs Minuten hieß es nur noch 32:36. In den Schlussminuten agierten die Klosterneuburger wieder fokussierter und erhöhten den Vorsprung. Zur Halbzeit lagen sie mit 47:40 voran.

Nachdem die Dukes zunächst in der Lage waren, ihren Vorsprung zu verwalten und bei etwa zehn Punkten zu halten, drehten die St. Pöltner gegen Viertelmitte auf und kamen auf drei Punkte heran. Das veranlasste Headcoach Werner Sallomon zu einer Auszeit, um sein Team neu einzurichten. Doch das half nichts, denn kurze Zeit später glichen die Gastgeber aus und gingen drei Minuten vor Viertelende sogar in Führung. Diese wechselte noch mehrmals, aber vor dem Schlussabschnitt behaupteten die Klosterneuburger ihre knappe Führung.

Im Schlussabschnitt bekamen die Dukes das Spiel wieder voll unter Kontrolle und bauten den Vorsprung bis Viertelmitte auf neun Punkte aus. Die St. Pöltner hatten darauf keine Antwort mehr und die Sallomon-Truppe feierte am Ende einen ebenso sicheren wie verdienten Sieg.